VORSCHAU

PRESSETERMINE
Wiener Neudorf
13.02.2012 00:00
Mozarthaus der Wirtschaft
13.02.2012 00:00
Hotel Park Hyatt
13.02.2012 00:00


IR Nachrichten


WETTER
Graz: Schneefall
-6°
Innsbruck: stark bewölkt
-8°
Linz: stark bewölkt
-8°
Wien: stark bewölkt
-9°
© wetter.net

Stadtname / PLZ

AKTIENKURSE
 
BUSINESS
Sa, 11.02.2012
Meldung drucken Artikel weiterleiten
pte20050608045 Politik/Recht, Handel/Dienstleistungen
Versicherungsbranche debattiert über Solvency II
"Garantien versus Renditen" als Thema der nächsten Jahre
fotodienst.at
fotodienst.at

Wien (pte045/08.06.2005/14:32) - Die geplante Eigenkapitalrichtlinie der EU, Solvency II, die mehr Transparenz und Vergleichbarkeit bringen soll, und ihre Auswirkungen sorgen lange vor dem Inkrafttreten in der Versicherungsbranche weiter für Diskussionsstoff. "Garantie versus Rendite wird eine der Fragen der nächsten Jahre sein", prognostizierte Walter Schuster, Vertriebsdirektor des britischen Versicherungshauses Standard Life in Österreich, am 7. Juni 2005, im Rahmen eines Experten-Round Table - moderiert von GEWINN-Chefredakteur Michael Fembek (Bild). Zu diesem hatte Wolfgang Stadelmann von der Fachgruppe Finanzdienstleister der Wirtschaftskammer Wien http://www.diefinanzdienstleister.at Vertreter der Branche eingeladen. Für Schuster, der einen zunehmenden Trend weg von Garantieprodukten ausgemacht hat, lautet die Frage der Zukunft, wie man das "Match zwischen Garantie und Rendite" gestaltet.

"Solvency II ist nichts weiteres als eine Solvenzbestimmung", hielt Helmut Holzer, Präsident der Aktuarvereinigung Österreichs http://www.avoe.at , dagegen. Solvenzbestimmungen könnten nicht der Grund dafür sein, keine Garantieprodukte mehr anbieten zu können. Entscheidend sei, was für die Kunden das Beste ist. Garantieprodukten könnten Produkte mit mehr oder weniger Garantie und damit höheren Renditen zur Seite gestellt werden. "Wir sind gefordert, Konzepte zu liefern", stimmte die Versicherungsmaklerin Elisabeth Schörg zu, die Solvency II als Instrument für mehr Transparenz begrüßte. In Zukunft werde es weniger Produkte mit Garantien geben, weil die Kosten dafür erheblich steigen würden, so Schörg. Das beste Produkt sei aber das, das den Bedürfnissen und Ansprüchen des Kunden am meisten entspreche.

"Grundsätzlich sollte es Garantieprodukte geben", sagte Max Reuter vom Verein für Konsumenteninformation http://www.konsument.at . Aber sie müssten klar, einfach und sinnvoll sein, dann würden sie auch nicht die Kosten hochtreiben, so Reuter. Um Komplikationen zu vermeiden, müssten Konsument und Vermittler in die Kommunikation darüber kommen, dass Garantieprodukte weniger Rendite aber mehr Sicherheit bieten, weniger Garantie zwar mit höheren Renditen aber auch mit mehr Risiko verbunden sei.

Die heiß diskutierte EU-Richtlinie Solvency II ist derzeit noch nicht in trockenen Tüchern. Zu ihren Auswirkungen gebe es keine sicheren Prognosen, sagte Markus Metschitzer vom Bundesministerium für Finanzen und warnte vor zu voreiligen Schlüssen. Eine detaillierte Folgeabschätzung der EU-Kommission http://europa.eu.int/comm liegt laut Metschitzer erst im Frühjahr 2006 vor. Erst dann sei eine Abschätzung möglich. In der anschließenden Fragerunde sorgten neben Solvency II und der Diskussion um die Auswirkungen auf die Produkte vor allem die geplanten gesetzlichen Änderungen des Provisionssystems für das Neugeschäft für Gesprächsstoff.

Pressefotos von der Veranstaltung finden sich unter http://www.fotodienst.at .

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Jörn Brien
Tel.: +43-1-81140-318
E-Mail:
pressetext.austria
   
Wie fanden Sie diese Meldung?
Weitersagen
likes dislike Share Share |
FACEBOOK
MONSTER JOBCORNER

FOCUSTHEMA


SPECIALS


Werbung
middleAdvertising