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Mi, 23.05.2012
pte20050502013 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation
Rosige Zukunft für Mobile Games
Sorrent-Chef Greg Ballard sieht ähnliches Potenzial wie bei Konsolen
London (pte013/02.05.2005/09:55) - Mobile Gaming ist ein Markt, der kurz vor dem Durchstarten in rosige Umsatzhöhen steht. Davon ist Greg Ballard, CEO des Mobile-Entertainment-Unternehmens Sorrent http://www.sorrent.com und alter Hase der Gameindustrie, überzeugt. Der ehemalige Chef der Gameschmiede Capcom, bekannt durch Gamehits wie Street Fighter und Resident Evil, sieht sich angesichts der Daten des Mobile-Gaming-Marktes an die frühen Tage der Konsolengames erinnert, berichtet die BBC heute, Montag. Der Markt für Mobile Games sei bereits etwa halb so groß wie das Konsolengeschäft in den frühen 1990er-Jahren, so Ballard. Und das, obwohl das Geschäft nach zwei, drei Jahren erst in den Kinderschuhen stecke. Alle Vorraussetzungen für das Durchstarten des Marktes seien gegeben. Zunächst hat heute nahezu jeder ein entsprechendes Mobiltelefon, sogar die Zehn- bis 13-Jährigen, so genannte Tweens. Sie sind die intensivsten Nutzer von mobilem Content. Laut einer Erhebung von Sorrent spielen 64 Prozent aller Handy-Besitzer zumindest einmal täglich ein Handygame. Bei den Tweens ist dieser Anteil mit 84 Prozent deutlich höher. Es lasse sich inzwischen auch schon prognostizieren, welches Game einen intensiveren Marketingeinsatz wert ist. Dadurch werde der Markt angekurbelt und eine breitere Zahl an Usern erreicht. Wer die kommenden Größen des Mobile-Gaming-Marktes sein werden, lasse sich hingegen noch schwer einschätzen, so Ballard. Einiges spreche dafür, dass die Konsolenunternehmen wie Electronic Arts auch beim Mobile Gaming wichtige Player werden. Allerdings sei das noch nicht sicher, denn die Anforderungen bei Handygames sind ganz andere. So sind die Toptitel von Sorrent das tägliche Puzzle, das der User innerhalb eines Zeitlimits lösen muss. Ein Feedback vergleicht seine Leistung dann mit der anderer. Auch Pokerspiele oder Wissensspiele wie "Wer wird Millionär" kommen sehr gut an. Am Handy sind naturgemäß Spiele beliebt, die wenig zeitintensiv sind und jederzeit begonnen und wieder abgebrochen werden können. Konsolenspiele funktionieren ganz anders. Größen aus anderen Branchen können daher nicht einfach ins komplexe Geschäft mit Mobile Gaming einsteigen, ohne einen Spezialisten mit dem entsprechenden Know-how zu übernehmen, meint Ballard. (Ende)
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