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Fr, 10.02.2012
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pte20050429021 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation
MassMOGs locken mit vielfältigen virtuellen Welten
Multiplayer Online-Games als neues Geschäftsmodell
NCSoft
NCSoft

Wien (pte021/29.04.2005/11:48) - Das Internet als Spielwiese für Gamefreaks, die gegeneinander in Multiplayerspielen antreten, ist nichts Neues. Aber mit den so genannten MassMOGs (Massively Multiplayer Online Games) erreichen Online-Games neue Dimensionen. Den Spielern öffnen sich bei MassMOGs wie Everquest http://eqlive.station.sony.com , World of Warcraft, City of Heroes und The Matrix Online virtuelle Welten, in denen sie wahrlich ein zweites Leben führen können. Für die Game-Produzenten sind MassMOGs ein neues Geschäftsmodell, das monatliche Einnahmen verspricht.

In MassMOGs bewegen sich bis zu über tausend Spieler gleichzeitig durch eine unglaubliche Vielfalt an Welten, die es zu entdecken gibt. Dabei treffen sie auf andere Spieler oder aber auf virtuelle Charaktere, mit denen kommuniziert, kooperiert oder gekämpft werden kann. Auch Aufgaben sind zu erledigen. Zum Spielen ist nicht nur der Kauf des Games und ein Breitbandanschluss erforderlich. Eine monatliche Abogebühr (meist zwischen zehn und 15 Dollar) ist der Eintritt in die virtuelle Abenteuerwelt. Die Gestaltung der Welt kann recht unterschiedlich sein: Oft sind es mittelalterliche Fantasiewelten in der Art von "Herr der Ringe", wie in "World of Warcraft, dann wieder eine moderne Welt der Superhelden wie in "City of Heroes" (Bild) und bei "The Matrix Online" die bekannte SciFi-Welt der Matrix-Trilogie. Die Games erfordern meist eine längere Beschäftigung mit dem Spiel, haben dann aber offensichtlich einen erhöhten Suchtfaktor wie aus zahlreichen Einrägen in diversen Foren, z.B. MassMOG.com http://www.massmog.com , hervorgeht. Laut New York Times (NYT) spielen MassMOGamer im Schnitt mehr als 20 Stunden pro Woche.

Den regelmäßigen Einnahmen stehen jedoch einige Risiken gegenüber. "Es ist wesentlich teurer, wesentlich riskanter und wesentlich einträglicher", erklärt Paul Sams, COO von Blizzard Entertainment, der NYT. Blizzard habe jahrelang an der Entwicklung von "World of Warcraft" gearbeitet. Um eine spannende Story und eine ansprechende graphische Umsetzung zu erreichen, müssen in die Entwicklung mehr als 20 Mio. Dollar gesteckt werden. Das ist weit mehr als die Produktion eines Konsolengames im Schnitt kostet. Und nach dem Launch ist es mit den Investitionen nicht vorbei. MassMOGs erfordern technische Infrastruktur für Server, Support und den Upload von neuem Content, um die User bei der Stange zu halten.

World of Warcraft http://www.worldofwarcraft.com hat bereits 1,5 Mio. Abonnenten und ist damit ein Renner. 100.000 Abonnenten gelten laut NYT als magische Grenze zum Breakeven eines MassMOGs. Hat ein Multiplayer-Game jedoch eine Fangemeinde erobert, ist es meist profitabler als herkömmliche Games. Zurzeit gibt es aber nur wenige wirklich erfolgreiche MassMOGs. "Es gibt nur eine Handvoll Leute, die Gewinn machen", so Robert Garriot, Chef von NCSoft North America, dem Produzenten des Gamehits "City of Heroes" http://www.cityofheroes.com . "Statt in den Top-10 muss man in den Top-5 sein", so Garriot weiter. MassMOGs werden derzeit überwiegend für den PC produziert, während das wichtigste Segment des Gamemarktes die Konsolen sind. Das könnte sich jedoch mit der nächsten Konsolengeneration ändern, die auch Konsolenspielern den einfachen Zugang ins Internet öffnen soll.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Erwin Schotzger
Tel.: +43-1-81140-317
E-Mail:
pressetext.austria
   
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