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Mo, 13.02.2012
pte20050428021 Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation
Wachsende Anziehungskraft des Zukunftsmarktes eGames
Immer mehr Unternehmen entdecken Gamer als Zielgruppe
Los Angeles (pte021/28.04.2005/10:27) - Der Game-Markt übt eine immer größere Anziehungskraft als rasant wachsender Zukunftsmarkt für Unternehmen aus. Der Markt für Hardware, Software und zusätzliche Accessoires rund um Games hat im ersten Quartal 2005 laut Marktforscher NPD Group alleine in den USA ein Volumen von 2,2 Mrd. Dollar erreicht. Das entspricht einer Steigerung von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und 18 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, obwohl im wichtigsten Marktsegement, Spielkonsolen, der Produktzyklus der alten Konsolen am Ende steht. Mobile Konsolen wie Nintendo DS und Sonys PSP beleben den Markt schon jetzt. Wenn aber Ende 2005/Anfang 2006 die neuen Generationen der PS2, des Gamecube und der Xbox auf den Markt kommen, ist mit einem weiteren Wachstumschub zu rechnen. Diese rosigen Aussichten sowie Gamer als Lifestyle und Konsum orientierte Zielgruppe rufen immer mehr Unternehmen auf den Plan. Auf der vom 17. bis 20. Mai in Los Angeles stattfindenden Gameexpo E3 http://www.e3expo.com tummeln sich neben den Größen aus Hardware (Sony, Nintendo und Microsoft) und Software (z.B. Electronic Arts, Activision, VU Games, Ubisoft, Namco, NCSoft) auch Unternehmen aus Telekommunikation (z.B. Nokia, Sony Ericsson, Siemens) sowie Film und Fernsehen (Lucas Arts, Warner Bros, Buena Vista). Es wird erwartet, dass Sony, Nintendo und Microsoft erste Ausblicke auf ihre neuen Konsolen geben. Microsoft tut dies ja schon einige Tage zuvor auf MTV (vgl. pte http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050412013 ). Da die neuen Generationen von PS2, Gamecube und Xbox auch für Konsolenspieler den einfachen Zugang zum Spielplatz Internet öffnen, sind auch Provider und Kabelanbieter wie AOL und Turner Broadcasting System (TBS) immer mehr am Game-Markt interessiert. TBS will im Herbst laut IT-Portal Cnet einen Breitbanddienst namens GameTap starten, der erstmals "Games-on Demand" (GOD) mit umfassenden TV-Features im Abo anbietet. Dazu hat die Time-Warner-Tochter knapp 1.000 Games von 17 Publishern lizenziert. Der Dienst wird laut Cnet zwischen zehn und 15 Dollar monatlich kosten und zunächst nur für Windows-PCs verfügbar sein. Der Zugang zu den Games besteht nur solange das Abo gültig ist, die Spiele werden also gemietet. Ein Ansatz, der Analysten zweifeln, lässt. Gamer sind es gewohnt, ihre Spiele zu besitzen. Der Konsolenbereich hat laut NPD Group zwar im ersten Quartal mit über einer Mrd. Dollar den größten Anteil am Gamemarkt ausgemacht, das Wachstum war allerdings hier am schwächsten. Ganz im Gegenteil zum Markt mit mobiler Gamehardware wie Ninteno DS, Gameboy und PSP. Hier lag das Wachstum bei 162 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nicht zu vergessen ist zudem Mobile Gaming, dem ebenfalls eine rosige Zukunft vorhergesagt wird (vgl. pte http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050421016 ). Auch bei Online-Games wird ein rasantes Wachstum erwartet, wobei hier nicht nur die komplexen PC- und Konsolengames punkten, sondern (vor allem in Asien) auch ganz simple Spielchen (vgl. pte http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050204017 ). (pte-Trend) (Ende)
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