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Mo, 13.02.2012
pte20050426027 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation
Grünes Licht für deutsche Musik in Games
GEMA kommt mit neuen Tarifen Gamesoftwarebranche entgegen
Berlin (pte027/26.04.2005/11:58) - Deutsche Musik in PC- und Konsolengames hat eher Seltenheitswert. Grund dafür waren bisher die Kosten, die für die deutsche Verwertungsgesellschaft GEMA http://www.gema.de anfielen. Sie wahrt die Urheberrechte von Komponisten, Textern und Musikverlegern in Deutschland. Die Tarife der Verwertungsgesellschaft waren den Game-Produzenten bisher zu teuer, berichtet die Financial Times Deutschland (FTD) heute, Dienstag. Das soll sich mit den neuen Tarifen ändern, die zunächst bis Ende 2006 gelten. Mit dem neuen Tarifmodell kommt die GEMA der Gamesoftwarebranche ein Stück entgegen. Gestaffelte Tarife und die Unterscheidung zwischen Erst- und Folgeverwertung sollen die Kosten für Lizenzgebühren bei den Game-Produzenten um bis zu 30 Prozent senken, so die FTD. Auch die Verwendung von Musik in Promotiondemos soll günstiger werden, die ersten 500 Promoversionen überhaupt kostenlos. Die Einnahmen der GEMA aus PC- und Konsolenspielen sind gemessen an den jährlichen Gesamterlösen von über 800 Mio. Euro gering: Sie liegen bei rund 300.000 Euro jährlich. Die geringen Einnahmen lagen aber auch daran, dass Game-Produzenten wegen der zu hohen Kosten einen Bogen um deutsche Musik machten. (Ende)
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