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pte20050414057 Medien/Kommunikation
DVR krempeln Werbe- und TV-Branche um
"Desperate Housewives" sollen Zuschauer auf "Live-Sendezeit" trimmen

New York (pte057/14.04.2005/15:55) - TV-Sender fürchten das unaufhaltsam näher rückende Zeitalter der digitalen Videorekorder (DVR) und überlegen schon dieser Tage, wie sie Zuschauer, trotz der Möglichkeit, Sendungen zu einem späteren Zeitpunkt anzusehen, genau zur Sendezeit vor die Bildschirme bekommen. Nicht nur das mögliche Überspringen von Werbung, auch die Aufzeichnung einer Sendung um sie vielleicht ein paar Tage später anzusehen, verändert das Setzen von Werbeblöcken, berichtet das Wall Street Journal.

Beispielsweise kaufen Kinos Werbezeiten einen Tag vor Erstausstrahlung eines Blockbusters, um mehr Leute in die Kinos zu bringen. Diese Art von Werbeplatzierung wird mit dem DVR-Zeitalter obsolet, wenn Konsumenten die entsprechende Sendung aufzeichnen um sie einige Tage später anzuschauen. Aus diesem Grund suchen Fernsehstationen nach Programmen wie "Desperate Housewives", die Zuschauer dazu zwingen genau zur Sendezeit vor der Mattscheibe zu sitzen, um nicht in die Verlegenheit zu kommen am nächsten Tag in der Kantine oder im Pausenhof nicht mitreden zu können.

Eine von der Werbeagentur Accenture http://www.accenture.com durchgeführte Studie ergab, dass heute in US-Haushalten zwei Prozent der Werbung übersprungen wird. Bis 2009 werden laut Studie bereits 22 Prozent der Werbung übergangen. DVRs sind derzeit in acht Prozent der US-Haushalte zu finden. In vier Jahren sollen es schon 40 Prozent sein. Gelassener sieht John Miller von NBC Universal http://www.nbcuni.com die Situation. "Zwar werden DVR eine Auswirkung haben, dennoch entpuppt sich das Wachstum langsamer als von einigen erwartet", so Miller.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Linda Osusky
Tel.: +43-1-81140-317
E-Mail:
pressetext.austria
   
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