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Mo, 13.02.2012
pte20050331044 Computer/Telekommunikation, Kultur/Lifestyle
DVD-Online-Verleih: Konkurrenz kopiert Netflix
Blockbuster und Walmart auf Aufholjagd
Los Gatos (pte044/31.03.2005/15:55) - Die Videoverleihketten Blockbuster http://www.blockbuster.com und Walmart http://www.walmart.com haben das von Netflix http://www.netflix.com erfundene Angebot DVD-by-Mail kopiert, berichtet die New York Times. Die vor sieben Jahren von Netflix entwickelte Businessstrategie beginnt mit der Webseite, auf der Abonnenten eine Übersicht der Filmpalette finden. Die ausgewählten Filme werden nach Priorität gereiht und nach zwei bis drei Tagen erhält der Kunde die ersten drei DVDs direkt ins Haus zugesandt. Erst wenn der Kunde die drei DVDs im beigelegten und frei gemachten Umschlag zurückschickt, erhält er die nächsten drei DVDs seiner Liste. Für 18 Dollar im Monat können so viele DVDs bestellt werden wie die Post bringen kann (das wären max. 40 DVDs im Monat). Vorreiter Netflix trumpft im Vergleich zu den beiden Nachzüglern mit einem größeren Angebot an DVDs, einem besseren Service und Angebot auf. Walmart muss noch viel in sein neues Service investieren, während Blockbuster für Netflix ein Ernst zunehmender Rivale ist. Seine 23 Verteilerzentren will Blockbuster um weitere sieben aufstocken und steht dann gleichauf mit Netflix. Mit 15 Dollar monatlich hat Blockbuster auch das günstigste Angebot von allen Dreien. Nur 16.000 Filmtitel hat Walmart im Angebot und steht damit weit hinter Blockbuster mit 35.000 und Netflix mit 40.000 Filmen. Bei allen drei Anbietern gibt es keinen Rückgabetermin und somit auch keine Strafzahlung bei nicht rechtzeitig zurückgeschickten DVDs. Das von Netflix erfundene Angebot stellt für die Verleiher jedoch eine enorme logistische Herausforderung dar, die im Anfangsstadium viele Kinderkrankheiten zu überstehen hatte. Dazu zählten zerkratze oder verloren gegangene DVDs und überlange Wartezeiten. Doch das Angebot konnte sich bei den Abonnenten wegen dem bequemen und stressfreien Verleih durchsetzen. Erst nachdem sich die Begeisterung der 2,6 Millionen Kunden von Netflix in schwarzen Zahlen äußerte, sprangen auch die beiden Konkurrenten mit auf den Zug. (Ende)
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