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pte20050325011 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen
Finanzen der Liberation schlechter als erwartet
Rothschild erhält höhere Beteiligung
Paris (pte011/25.03.2005/10:40) - Die finanzielle Lage der französischen Wochenzeitung Liberation http://www.liberation.fr ist noch schlechter als erwartet. Aus diesem Grund kann Eduard Rothschild, Spross der Bankendynastie, damit rechnen statt 37 Prozent eine Beteiligung von bis zu 40 Prozent zu erhalten. Dem Einstieg Rothschilds als Hauptaktionär hat die Belegschaft des linken Blattes in einer Abstimmung Ende Januar grünes Licht gegeben. Die Abmachung lautete im Herbst vergangenen Jahres, dass Rothschild für die Investition von 20 Mio. Euro 37 Prozent der Beteiligungen erhält, sofern die finanzielle Lage der Zeitung unverändert bleibt. Ein Bilanzprüfer stellte jedoch eine Erhöhung der Verschuldung für das Jahr 2004 fest. Wegen einer Verlangsamung der Einnahmen stieg das Minus der Liberation von 3,7 Mio. Euro 2003 auf 4,1 Mio. Euro im vergangenen Jahr. Auch der Verkauf ging im Jahr 2004 im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent zurück. im Februar 2005 sank der Verkauf weiter um 7,1 Prozent im Vergleich zum Februar 2003. Die daraus folgende Abwertung des Mediums kommt Rothschild zu Gute, der seine Beteiligung erhöhen kann. Konkrete Strategien zur Sanierung der Liberation hat Rothschild noch nicht vorgelegt. "Wir warten mit Ungeduld darauf, dass sich Rothschild vor der gesamten Belegschaft äußert und uns seinen Sanierungsplan vorstellt", äußerten sich die Liberation-Mitarbeiter. Bislang gab es nur ein Gespräch mit der Direktion, bei dem Rothschild in Begleitung des ehemaligen Finanzdirektors von Vivendi Universal, Guillaume Hannezo, und der Ex-Präsidentin von Vivendi Universal Publishing, Agnes Touraine, erschien. Im Gespräch sind eine Senkung des Verkaufspreises, eine Verbesserung des Internetauftritts sowie eine Wochenendbeilage in Form eines Magazins im Gespräch. (Ende)
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