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Fr, 10.02.2012
pte20050224040 Politik/Recht, Medien/Kommunikation
EU und Asien verbünden sich im Kampf gegen Spam
Gezielte Maßnahmen sollen Abhilfe bringen
London (pte040/24.02.2005/15:00) - 38 europäische und asiatische Länder werden in Zukunft gemeinsam gegen das immer stärker zunehmende Spam-Problem vorgehen. Dies wurde auf der Asien-Europa Konferenz für eCommerce (ASEM) http://asem.inter.net.th/ bekannt gegeben. Künftig wollen die 25 europäischen und 13 asiatischen ASEM-Mitgliederländer ihre Bemühungen fokussieren und durch ein strategisches Vorgehen in den eigenen Ländern, bei anderen internationalen Organisationen und vor allem durch die Industrie, das Spamming aktiv bekämpfen. http://www.asemec-london.org/ Unter Einbezug der Wirtschaft und der Regierungen sollen durch bessere technische Maßnahmen, die Einführung von Gesetzen und die gezielte Strafverfolgung eine Verbesserung der Situation erzielt werden. Zudem soll durch die Selbstregulierung der Wirtschaft sowie durch Partnerschaften zwischen Regierungen und Internetnutzern gegen das Problem vorgegangen werden. "Das Spamming findet immer wieder neue Wege der Verbreitung. Kaum, dass eine Verbreitungsmöglichkeit blockiert wurde, finden die Spammer neue und sogar noch viel effizientere Techniken. Dagegen wollen wir vorgehen", erklärte Jean-Jacques Sahel vom britischen Wirtschaftsministerium. Nach neuesten Erhebungen handelt es sich bei über 60 Prozent des weltweiten E-Mail-Verkehrs um Spam, wovon 20 Prozent allein aus China und Südkorea kommen, so die Experten. Da es sich folglich um ein länderübergreifendes Problem handelt, ist die Zusammenarbeit von Europa und Asien ein wesentlicher Faktor im Vorgehen gegen das Spamming. "Spam ist ein grenzüberschreitendes Phänomen, das von der EU nicht allein bekämpft werden kann. Das Problem muss deshalb weltweit ernst genommen werden, insbesondere in den Regionen, aus denen offensichtlich viel Spam kommt", erklärt Viviane Reding, Europakommissarin für die Informationsgesellschaft und die Medien. (Ende)
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