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pte20050223042 Medizin/Wellness, Politik/Recht
WHO warnt vor Vogelgrippe-Epidemie
Größte Bedrohung seit Jahren

Genf (pte042/23.02.2005/15:15) - Die Bedrohung durch eine Vogelgrippe-Epidemie war noch nie so groß wie jetzt. Dies hat Shigeru Omi von der Weltgesundheitsorganisation WHO http://www.who.int/en in Vietnam bekannt geben. Wenn der Virus zu einer Form mutiert, die zwischen Menschen einfach übertragen werden kann, wird es gefährlich, berichtet BBC http://news.bbc.co.uk .

In Vietnam sind seit Dezember 13 Menschen an der Vogelgrippe gestorben, 2004 starben weltweit 45 Menschen daran. Laut Omi müssen die Regierungen rasch handeln, damit sich der Virus nicht weiter ausbreitet. Im vergangenen Jahr starben über 140 Mio. Vögel - an den Folgen der Vogelgrippe oder weil sie getötet wurden, um eine weitere Verbreitung zu unterbinden. "Wenn sich Menschen untereinander mit dem Virus anstecken können, werden die Sterbe- und Krankheitsfälle rapide ansteigen. Die Welt muss Angst vor einer Epidemie haben", so Omi. Solche Ausbrüche gebe es nur alle 20 bis 30 Jahre. Die letzte Epidemie sei 40 Jahre her, deshalb sei ein Ausbruch schon lange überfällig.

Laut Omi hat die Vogelgrippe das Potenzial, mehr Menschen zu töten als SARS. Das Severe Acute Respiratory Syndrome kostete vor zwei Jahren über 800 Menschen das Leben. Die WHO hat die Regierungen aufgerufen, einen Notfallplan zu erstellen, der in Kraft treten soll, wenn der Virus ausbricht. Aber momentan kann der Virus, der auch H5N1 genannt wird, noch nicht von Mensch zu Mensch übertragen werden.

Momentan ist die Vogelgrippe in der Vogelwelt von Südostasien verwurzelt und wird dort noch für mehrere Jahre fortbestehen, so die Aussage der Food and Agriculture Organisation der Vereinten Nationen http://www.fao.org . Regierungen auf der ganzen Welt hätten die Pflicht, gegen die Vogelgrippe in Südostasien vorzugehen.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Sheila Moser
Tel.: +43-1-81140-308
E-Mail:
pressetext.austria
   
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