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pte20050222033 Tourismus/Reisen, Handel/Dienstleistungen
ITB-2005-Thema: Wiederaufbau nach Tsunami-Katastrophe
World Tourism Organization zieht Zwischenbilanz des Notfallplans für Asien

Berlin (pte033/22.02.2005/13:10) - Die Implementierung des Notfallsplans für die Opfer des Tsunami vom 26. Dezember steht im Mittelpunkt einer Veranstaltung der World Tourism Organization WTO http://www.world-tourism.org bei der ITB-Berlin http://www.itb-berlin.de . Die WTO hat aber auch allen Grund zu jubeln, denn der positive Fremdenverkehrstrend des Rekordjahres 2004 steht ebenso im Zentrum der Gespräche, berichtet der Branchendienst FTN http://www.ftnnews.com .

Am 10. März, zwei Tage vor der offiziellen Eröffnung der ITB, wird es bereits die ersten Gespräche über den Erfolg der Wiederaufbauprogramme nach der Tsunami-Katastrophe geben. Eines davon mit den Vertretern der WTO-Emergency Task Force, die Ergebnisse des Phuket Action Plan vorstellen wird. Am 1. Feber wurde auf der thailändischen Ferieninsel in einer speziellen Session der WTO dieser Notfallplan zum Wiederaufbau eingerichtet. Zum vorrangigen Ziel des Planes zählte in erster Linie ein rascher Aufbau der zerstörten Infrastruktur in allen vom Tsunami betroffenen Regionen, um vor allem Klein- und Mittelbetrieben zu helfen, die am Fremdenverkehr verdienen. Der WTO-Partner des "Phuket Action Plan", Visa-International, wird über die jüngsten Entwicklungen berichten. Vertreter der Fremdenverkehrsämter von Sri Lanka, den Malediven, Indonesien und Thailand werden ebenso erwartet. Der Phuket Action Plan wurde vom Executive Council der WTO ins Leben gerufen.

"Der Action Plan steht in erster Linie im Dienste der humanitären Hilfe im Tourismus, zur Erhaltung von Jobs und zum Wiederaufbau von kleinen Unternehmen, aber auch dafür, dass Fremde wieder in die betroffenen Staaten reisen", so WTO-Generalsekretär Francesco Frangialli. Erst Mitte Februar waren mehr als 60 nordamerikanische Reiseveranstalter von Thailand zurückgekehrt, um mitzuteilen, dass ein Großteil der zerstörten Infrastruktur in Phuket und Krabi wieder hergestellt sei. Die Region befürchtete nach der Katastrophe auch wirtschaftliche Nachteile, da viele Menschen vom Tourismus finanziell abhängig seien. Obwohl derzeit Hochsaison herrscht, sind viele Hotels und Unterkünfte nur zu zehn Prozent ausgebucht. "Die Zerstörungen in Phuket sind", so Sho Dozono vom Azumano Travel im US-Bundesstaat Oregon, "minimal". Das Bild der totalen Zerstörungen, das die Medien verbreiteten, stimme nicht mit der Realität überein.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Wolfgang Weitlaner
Tel.: +43-1-811 40-307
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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