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pte20050211003 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation
Mobile Spam wird zunehmend zur Plage
Unerwünschte SMS werden in den nächsten zwei Jahren rapide zunehmen

Schweiz (pte003/11.02.2005/07:50) - Mobile Spam wird zunehmend ein Problem für Handybetreiber und Kunden. Mehr als 80 Prozent der Mobiltelefonbenutzer erhalten bereits jetzt regelmäßig Spam-Nachrichten. Dies fanden Forscher der Universität St. Gallen http://www.mcm,unisg.ch in Zusammenarbeit mit dem Sicherheitstechnologieanbieter Intrado http://www.intrado.com und der International Telecommunication Union (ITU) http://www.itu.int heraus. In der weltweit ersten Studie zu diesem Thema wurden 1.659 Mobiltelefonbenutzer und 154 Mobiltelefonanbieter aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, Kanada, den Vereinigten Staaten, Singapur, China und Saudi Arabien befragt. http://www.intrado.com/main/home/news/press/050209.jsp

Die Entwicklung sei besonders für das Image der Mobilfunkanbieter von großem Nachteil, heißt es in der Studie. Denn die Kunden geben vor allem den Providern die Schuld für die Flut an unerwünschten elektronischen Nachrichten. Acht von zehn der befragten Mobiltelefonbenutzer, die derartige unerwünschte SMS erhalten, würden zur Beseitigung des Problems eher den Anbieter als ihre Telefonnummer wechseln.

Dabei steht das Problem des Mobile Spammings erst am Anfang, so die Forscher. In den nächsten ein bis zwei Jahren wird die Zahl versendeter Spam-Nachrichten weiterhin deutlich ansteigen. 83 Prozent der befragten Mobilfunkanbieter und Kunden rechnen damit, dass künftig noch mehr Spams verschickt werden. Den besten Weg um gegen die Zunahme der Spam-Nachrichten vorzugehen sehen die Konsumenten und die Industrie in der Selbstverwaltung, denn momentan befinden sich die Mobilfunkanbieter noch in einer Art "trial and error"-Phase, in der noch mit möglichen Lösungswegen experimentiert wird.

"Da es nicht nur einen Lösungsweg für das mobile Spam-Problem gibt, müssen eine Reihe von Maßnahmen gesetzt werden um dem Problem Herr zu werden", sagte Tom Phillips, Sprecher der GSM Association. " Dazu zählen beispielsweise die Identifizierung der Spammer durch die Aufhebung anonymer Anmeldemethoden sowie die Einführung neuer Registrierungsmethoden und genauer und klarer Zahlungsmechanismen", so Phillips.

Zusätzlich zu den empirischen Untersuchungsergebnissen und den Analysen zeigt die Studie mögliche Vorgehensweisen für die Unternehmen auf und gibt Einsicht in die zukünftigen Entwicklungen im Bereich neuer Anti-Spam-Kommunikationsstrategien und -Produkte.

(Ende)

Aussender: pressetext.schweiz
Ansprechpartner: Evelyn Lengauer
Tel.: +43-1-81140-305
E-Mail:
pressetext.schweiz
   
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