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pte20050121031 Sport/Events, Unternehmen/Finanzen
Umbro verliert FC Chelsea als Kunden
Premier-League-Klubs verdienen durch Merchandising jährlich 143 Mio. Euro

London (pte031/21.01.2005/14:17) - Der britische Premier-League-Klub FC Chelsea trennt sich vom Sportartikelhersteller Umbro. Mehr als 34 Mio. Euro soll dem Erstliga-Verein der Ausstieg aus dem ursprünglich noch fünf Jahre laufenden Vertrag wert sein, berichtet der britische Guardian http://www.guardian.co.uk . Im Sommer 2006 soll das Abkommen auslaufen. Chelsea führt derzeit die Tabelle in der Premier League an und befindet sich in Verhandlungen mit Adidas und Nike für die Zeit nach Umbro. Für Umbro bedeutet dies einen herben Rückschlag, da der Chelsea-Deal im vergangenen Jahr für Umsätze in der Höhe von 11,4 Mio. Euro und für sechs Prozent der UK-Umsätze sorgte. Vor vier Monaten wurde bereits bekannt, dass Umbro den schottischen Klub Celtic Glasgow an Nike "verloren" hatte.

Dieser Schritt von Chelsea zeigt die Bedeutung des Merchandising-Marktes und der Klub-Shirts für die Vereine. Nach Berechnungen von Deloitte and Touche erfreuen sich britische Klubs einer jährlichen Wertschöpfung in diesem Segment im Wert von 143 Mio. Euro. Bei Chelsea gibt es laut Guardian auch noch genügend Platz für den Ausbau des Merchandising.

Umbro bleibt aber weiterhin der Shirt-Hersteller für das England-Trikot, das im Jahr 2004 dem Unternehmen durch die EM einen Gewinnzuwachs von 50 Prozent auf 14,9 Mio. Euro beschert hat. Der Sportartikelhersteller steht auch weiterhin hinter dem Stürmer Michael Owen mit einem 15-Jahres-Vertrag um 1,7 Mio. Euro.

1958 erlangte Umbro Bekanntheit durch das Ausstatten des damaligen Fußball-Weltmeisters Brasilien. In den Neunzigern war es Manchester United, der die Erfolgssgeschichte des Unternehmens fortsetzte. 2002 vergab ManU dann die Rechte für 13 Jahre an Nike um 434,3 Mio. Euro und einer Gewinnbeteiligung für den Klub von 50 Prozent. Zum Vergleich: Vergangenes Jahr verkaufte Chelsea insgesamt 250.000 Shirts. Bei ManU hingegen beliefen sich die Verkäufe auf 2,5 Mio.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Franz Ramerstorfer
Tel.: +43-1-81140-314
E-Mail:
pressetext.austria
   
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