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Mo, 13.02.2012
pte20050121018 Sport/Events, Politik/Recht
Erneuter Gerichtsprozess gegen Ecclestone
Neue Machtverhältnisse oder Concorde Agreement
London (pte018/21.01.2005/11:15) - Am kommenden Montag wird ein zweiter Prozess gegen Formel-1-Chef Bernie Ecclestone beginnen. Kläger ist wiederum die Firma "Speed Investments". Thema des Prozesses ist die Besetzung des Vorstands in der "SLEC"-Tochter "Formula One Administration" (FOA). Der Kampf um die Vorherrschaft in der Formel 1 geht weiter, berichtet F1Total.com http://www.f1total.com . Laut Financial Times Deutschland fließen in der FOA alle Einnahmen aus den TV-Verträgen und der Vermarktung der Königsklasse zusammen. Falls "Speed Investments" auch diesen Prozess gegen Ecclestone gewinnt, käme dies, was die Machtverhältnisse angeht, einem Umbruch sehr nahe. Andererseits ist die ganze Sache relativ zu sehen. Es ist ziemlich sicher, dass Ecclestone noch vor dem Urteilsspruch alle Teams dazu überreden kann, das neue Concorde Agreement (pte berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=050120016) zu unterschreiben. Dann könnten die effektiven Eigentümer der Formel 1 trotz ihrer theoretischen Kontrolle kaum etwas ändern. Erst Anfang Dezember hat Ecclestone einen Prozess um die Kontrolle in seiner "Formula One Management" gegen die Firma "Speed Investments" verloren. "Speed Investments" besitzt 75 Prozent der Formel-1-Holding "SLEC". Die Niederlage hat zur Folge, dass der "FOM"-Vorstand neu besetzt werden kann - von der "Bayerischen Landesbank", "Lehhmann-Brothers" und "JP Morgan". Die vollständige Kontrolle über die F 1 haben die Banken damit aber noch lange nicht. Ecclestone hat sich in den vergangenen Jahren ein sehr großes, undurchschaubares Firmennetz gesponnen. Er hält die Fäden in der Hand und es wird schwierig sein, ihn aus der Königsklasse zu drängen. Außerdem ist bekannt, dass die Banken andere Pläne haben. Sie wollen möglichst viel Macht erlangen, um ihre "SLEC"-Anteile aufzuwerten und teuer verkaufen zu können. (Ende)
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