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???SPORTS???
Mo, 13.02.2012
pte20050121013 Sport/Events, Medien/Kommunikation
WM 2006: Lizenz-Regelung für Public Viewing
Lokale und regionale Unternehmen können sich auch beteiligen
Hamburg (pte013/21.01.2005/10:44) - Der TV-Rechteinhaber Infront und der Weltfußballverband FIFA haben sich für die Fußball-WM 2006 in der "Public Viewing"-Frage geeignet. Die Übertragung von Spielen auf Großbildleinwänden wird dann kostenlos sein, wenn die Veranstalter nicht kommerziell agieren. Für Städte, Gemeinden und Kommunen fallen deshalb keine Lizenzgebühren für ihre TV-Übertragungen an. Diese Regelung bezieht sich auch auf alle nicht-kommerziellen Veranstaltungen in Schulen, Kirchen, Krankenhäusern, Firmen und Biergärten, berichtet Horizont Sport Business http://www.sportbusiness.horizont.net . Eine Kostenpflicht besteht 2006 jedoch dann, wenn Übertragungen aufgrund von kommerziellen Absichten veranstaltet werden. Dies ist dann der Fall, wenn Eintrittsgelder verlangt werden, die Veranstaltung durch Sponsoren präsentiert wird oder das Event anders kommerzialisiert ist. Die von Infront vergegebenen Lizenzen würden sich jedoch in einem vertretbaren Rahmen bewegen und die erzielten Erlöse an SOS-Kinderdörfer gehen. Die Auflagen erlauben den kommerziellen Veranstaltern beim Sponsoring auch lokale und regionale Unternehmen, die keine offiziellen Sponsoren sind, einzubinden. Für die Übertragung kann von den jeweiligen Veranstaltern auch ein "Presenting Sponsor" genannt werden. Den zwölf deutschen Städten, die Schauplätze der WM sind, fällt ein Sonderstatus zu. Dort gibt es offizielle Public-Viewing-Schauplätze unter fester Einbeziehung der Partner und Sponsoren. ARD, ZDF und RTL erstellen lizenzfrei das Signal. Die kostenlose Rechtefreigabe wurde bereits im Vorfeld geregelt. Hier können jedoch auch lokale und regionale Unternehmen integriert werden. (Ende)
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