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Do, 09.02.2012
pte20050120016 Sport/Events, Auto/Verkehr
Ferrari und Ecclestone besiegeln F1-Zukunft
Pläne für neue Rennserie somit vom Tisch
London (pte016/20.01.2005/10:34) - Der italienische Autohersteller Ferrari schert aus der Reihe der F1-Teams aus, die die Gründung einer Konkurrenz-Rennserie zur Formel 1 anstreben. Das Weltmeister-Team hat mit Bernie Ecclestone eine Verlängerung des Concorde Agreement unterschrieben, berichtet die BBC http://news.bbc.co.uk . Dieses Abkommen regelt wesentlich die Abläufe in der F1 angefangen von den Rennen selbst bis hin zu den TV-Rechten und Preisgeldern. Dieser Schritt beendet definitiv die Bestrebungen, die Grand Prix World Championship (GPWC) ab dem Jahr 2008 ins Leben zu rufen. Neben Ferrari wollten DaimlerChrysler (Mercedes), Renault und BMW (Williams) mit einer neuen Rennserie die Ausschüttung der Gewinne in der F1 neu regeln. Ecclestone zeigte sich sehr zufrieden mit diesem neuen Abkommen und will den F1-Teams künftig zusätzliche 500 Mio. Dollar über die nächsten drei Jahre anbieten. Die anderen Teams haben bis dato noch nicht unterschrieben, sind sich laut BBC über die Bedingungen dafür bewusst. Es war allgemein bekannt, dass die Umsetzung der GPWC von einer Ferrari-Entscheidung maßgeblich abhängig ist. Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo sieht das neue Abkommen als Zeichen der Stabilität, das durch die FIA, FOM (Formula One Management) und Ferrari gesetzt wurde. Auch FIA-Präsident Max Mosley schlägt in dieselbe Kerbe und zeigt sich erfreut über das Abkommen zwischen Ecclestone und dem "ältesten Team des F1-Zirkus". Anfang Jänner hatte Montezemolo noch andere Töne von sich gegeben. 80 Prozent der Gewinne sollte Ecclestone an die Teams ausschütten. Ab 2008 würde es auch nur mehr "eine" F1-World-Championship geben und die Entscheidung darüber falle eben 2005. pte berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=050104010 . (Ende)
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