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pte20041230004 Sport/Events
2004: Formel 1, WRC und sexy Fußballerinnen
Das und mehr gab es im Sport-Jahr auf pressetext

Wien (pte004/30.12.2004/11:00) - Formel 1, WRC und DTM einerseits und Fußball andererseits dominierten 2004 das Geschehen im Sport-Business. Seit September 2004 gibt es das Sport-Ressort bei pressetext und in diesen vier Monaten wurden zahlreiche Weichenstellungen für 2005 vorgenommen. Denn Red Bull kaufte sich ein eigenes Formel-1-Team und Bernie Ecclestone musste Mitbestimmungsrechte in seiner Holding abgeben. Adrian Mutu wird zum "Ex-Stürmer-Star" beim Chelsea FC aufgrund seines Kokain-Konsums. David Beckham setzte sich spielerisch 2004 zwar nicht ins Rampenlicht, wollte aber mit seiner eigenen Bekleidungslinie umso mehr glänzen. Die Krise der Autoindustrie trübte auch den Glanz der Rallye-WM (WRC). Der PSA-Konzern kündigte für 2006 seinen Rückzug an. 2005 wird sich in der Welt des Sports also einiges ändern.

Die Formel 1 war in der vergangenen Saison trotz rückläufiger Zuschauerzahlen nach wie vor die "Königsklasse" schlechthin. Ford hingegen wurde die F1 zu teuer und stieg aus. Gekauft hat das F1-Team von Jaguar und die Cosworth-Motorenschmiede die Energy-Drink-Ikone Dietrich Mateschitz. Weiter mit dabei sein wird auch F1-Boss Bernie Ecclestone, der zwar einen Prozess gegen die Banken im Formel-1-Konsortium verloren hat. Diese dürfen jetzt Vorstandsmitglieder bestimmen, aber Ecclestone hält die F1 zusammen und kennt alles und jeden, meinen zumindest die Banken. Wo andere aussteigen, da steigt Honda ein und erwirbt Anteile beim BAR-Team. Allen gemeinsam war der Streit mit Ferrari um die Limitierung der Testfahrten. FIA-Präsident Max Mosley konzentrierte sich hingegen auf die "enormen Kosten" in der F1 und will die Königsklasse mit einem neuen Motoren-Reglement billiger machen. Mit dem Tabakwerbeverbot müssen sich auch die F1-Teams nach neuen Partnern umschauen. Fix ist: Vodafone bleibt bei Ferrari. Gemunkelt wird: Whiskey-Marke Johnnie Walker kommt zu McLaren.

Günstiger soll auch die WRC in den kommenden Jahren werden. Denn das Rennen um die vorderen Plätze kostet auch hier sehr viel Geld. Nach dem Ausstieg von Ford aus der F1 befürchteten viele das gleiche Schicksal für das Rallye-Engagement, doch der Autokonzern will vier weitere Jahre mit von der Partie sein. Mit dabei ist nächstes Jahr auch wieder Mitsubishi. Der angeschlagene japanische Konzern zog sich dieses Jahr vorzeitig aus der WM zurück, weil die guten Ergebnisse ausblieben. 2005 soll es wieder besser werden. Ganz von der Bildfläche des Rallye-Geschehens verschwinden will der PSA-Konzern. Citroen und Peugeot werden 2005 zum letzten Mal an den Start gehen, obwohl Citroen Weltmeister bei den Konstrukteuren wurde und Sebastian Loeb als Fahrer nicht zu schlagen war.

Auf sich aufmerksam macht auch die Deutsche Tourenwagen Masters (DTM). Mikka Häkkinen ist einer von vielen Ex-F1-Piloten, die ab nächstem Jahr in dieser Rennserie an den Start gehen. Und das zu recht. Denn die DTM erzielte 2004 einen neuen Besucherrekord (plus 20 Prozent) und wird im nächsten Jahr auch in Moskau vertreten sein.

Im Fußball gab es viel Aufregung um eine mögliche Übernahme des britischen Traditionsklubs Manchester United (ManU). Der US-Sport-Tycoon Malcolm Glazer ist bereits ManU-Aktionär und setzt alles daran, den Klub ganz zu kaufen. Die ManU-Fans befürchten fatale Auswirkungen für den Klub und wehrten sich. 2005 wird eine Entscheidung bringen. Trotz der zahlreichen ManU-Fans im In- und Ausland mögen die Briten selbst den Klub nicht so wirklich. Der finanzielle Erfolg des Klubs und die immerwährende Medienpräsenz macht viele neidisch. Das Fazit einer Studie: ManU ist eine der unbeliebtesten Marken in UK und etwa gleich auf mit McDonald´s. Unbeliebt machte sich auch der rumänische Stürmer-Star Adrian Mutu des Chelsea FC durch seine Kokain-Affaire. Fußball-Ikone David Beckham versuchte sein Image abseits des Rasens zu verbessern. Er brachte gemeinsam mit Adidas seine eigene Lifestyle-Bekleidungslinie heraus. Und nicht nur Männer widmeten sich 2004 dem runden Leder. Frauen spielen auch Fußball und schauen dabei auch gut aus. Das sagen Frauen über Frauen und finden diese bei der Ausübung des Sports sehr "sexy", so eine Studie. Die mediale Berichterstattung lasse jedoch zu wünschen übrig. 2005 soll es hoffentlich besser werden.

Links zum Thema:

PSA-Konzern zieht sich aus Rallye-WM zurück
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=041104043

Ford weitere vier Jahre in der WRC
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=041103017

Banken arbeiten weiterhin mit Ecclestone
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=041220015

F1: Coulthard fährt für Red Bull
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=041213020

Studie: Fußballerinnen sind sexy
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=041122011

Beckham kreiert HipHop-Style
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=041109031

DTM mit neuem Besucherrekord
http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=040929006

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Franz Ramerstorfer
Tel.: +43-1-81140-314
E-Mail:
pressetext.austria
   
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