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Di, 22.05.2012
pte20041215048 Sport/Events, Produkte/Innovationen
Snowkiten: Kleine Unternehmen nützen Nische
WM soll Trendsportart kommerzieller machen
Wien/Obertauern (pte048/15.12.2004/12:50) - An einem Drachen hängend treten die weltbesten Snowkiter vom 14. bis 20. Februar 2005 bei der Snowkite-WM http://www.snowkiting.org in Obertauern gegeneinander an. Heute, Mittwoch, wurde das Konzept der WM in Wien präsentiert. Seit ungefähr zehn Jahren kombinieren laut Organisatoren ein paar Cracks den Genuss des Schifahrens und Snowboardens mit dem Fliegen. Jetzt wurde daraus ein Trend. Laut Hardy Brandstötter, Snowkiter der ersten Stunde, gibt es bereits einen umkämpften Equipment-Markt für Snowkites, wobei es meist kleinere Unternehmen sind, die sich den Kuchen aufteilen. Eine der bekannten Firmen, die jetzt bereits in der sechsten Saison Snowkites produzieren, ist der Surf- und Kite-Equipment-Hersteller Naish. Die Produktentwicklung erfolgt laut Brandstötter parallel zu den Wassersport-Kites, wobei bei den Kites für die Piste mehr Wert auf Sicherheit gelegt wird. Der Laie könne bis dato diese neue Trendsportart jedoch nur auf privaten Grundstücken ausüben, da die rechtlichen Rahmenbedingungen für Pisten und öffentliche Flächen fehlen. Doch das Interesse beim Publikum nimmt zu, so Brandstötter. Von den großen Schiherstellern habe jedoch keiner an der neuen Sportart Interesse gezeigt. In der Gemeinde Thalgau gibt es bereits eine Snowkite-Szene. Dies sei durch die Unterstützung der lokalen Behörden entstanden, die 24 Hektar gepachtet und diese Fläche in einen Snowkite-Parcour umgewandelt haben. Das Publikum sei bunt gemischt und setze sich neben den Einheimischen auch aus Snowkitern aus Bayern, Tschechien, Finnland und Norwegen zusammen. Die topografischen Gegebenheiten würden den Anforderungen der Snowkiter auch besser entgegenkommen als für Kiten am Wasser. Denn im Alpenvorland gäbe es mehr Wiesen als Wasserflächen, die alle von Snowkitern befahren werden können. Die neue Trendsportart hat sich laut Brandstötter auch bereits bis nach Wien herumgesprochen. Mit der Wirtschaftsuniversität Wien werde derzeit eine Studie über das Potenzial des Snowkitens durchgeführt. Denn neben dem Interesse der Aktiven sollen auch Unternehmen diesen Trend als lukratives Investitionsfeld erkennen. Das hoffen zumindest die Protagonisten des neuen Trends. (Ende)
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