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Di, 22.05.2012
pte20041210013 Sport/Events, Unternehmen/Finanzen
NHL-Gehälter: Einbußen und Luxussteuer
Liga und Gewerkschaft diskutieren über möglichen Weg aus der Krise
Toronto (pte013/10.12.2004/10:44) - Die Gespräche in der NHL http://www.nhl.com über eine Beendigung des Streiks sind wieder aufgenommen worden. Verantwortliche der kanadischen Eishockey-Liga haben sich mit Repräsentanten der Spieler-Gewerkschaft (NHLPA) http://www.nhlpa.com getroffen und über die bestehenden Problempunkte diskutiert. Diese sind laut Sportbusiness.com die ersten Gespräche in drei Monaten und haben die Hoffnungen wieder aufleben lassen, demnächst einen normalen Spielbetrieb zu installieren, da bereits seit 85 Tagen gestreikt wird und 380 Spiele ausgefallen sind. Die Spieler-Gehälter und eine mögliche Einkommensobergrenze waren der Auslöser der Auseinandersetzung. pte berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=041203029 . Von Seiten der Gewerkschaft wurde nun ein Plan vorgelegt, der vorsieht, die Gehälter um 24 Prozent zurückschrauben. Eine Regelung muss jedoch getroffen werden, um die finanzielle Zukunft der Liga zu garantieren, die aufgrund der Gehälter immer weiter in die roten Zahlen rutscht. Die NHPLA stellt sich ihrerseits gegen eine Gehaltsgrenze für Spieler, ist aber grundsätzlich für Einschränkungen bei den Spielergagen bereit, die in den nächsten sechs Jahren Einsparungen von bis zu einer Mrd. Dollar bringen sollen. Der neue Vorschlag beinhaltet auch eine Luxussteuer. Den Stadien wurde inzwischen mitgeteilt, dass sie für die nächsten 45 Tage auch andere Events abhalten können, wenn sie seitens der Liga nicht anders informiert werden. Wenn nicht sofort ein Abkommen erzielt wird, ist die Aufnahme des Spielbetriebs vor Ende Jänner unwahrscheinlich. (Ende)
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