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Di, 22.05.2012
pte20041124029 Sport/Events, Politik/Recht
Richter halten Entscheidung im Formel-1-Prozess zurück
Ecclestone muss auf sein Urteil warten
London (pte029/24.11.2004/12:40) - Im Prozess um die Kontrolle in der Formel 1 muss Bernie Ecclestone mehrere Wochen auf sein Urteil warten. Die Richter haben das Urteil noch zurückgehalten und mitgeteilt, dass sie es erst gegen Ende des Jahres verkünden werden. Das berichtet das Magazin Sportbusiness http://www.sportbusiness.com . Die Verhandlungen liefen zwei Tage. Der Ausgang des Prozesses könnte Ecclestone die Kontolle über die Formel 1 kosten. Drei Banken hatten gegen ihn geklagt, weil sie die Ernennung von zwei Mitgliedern des Vorstands der Formula One Holding (FOH) anfechten wollten. Die drei Banken, JP Morgan, Lehman Brothers und die Bayerische Landesbank, sehen sich um das Mitspracherecht in der Formel-1-Vermarktungsgesellschaft SLEC betrogen. Bisher hatten sie keinerlei Einfluss auf das Unternehmen, obwohl sie 75 Prozent an dem Unternehmen halten. Ecclestone hält nur 25 Prozent. pte berichtete http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=041123033 . Die SLEC ist die Muttergesellschaft der FOH. Die Übermacht konnte Ecclestone behalten, da er die Mitglieder des Vorstandes ernannte. Durch die Zusammensetzung des Vorstandes konnten die Banken bisher keinerlei Macht ausüben. Der Prozess wurde von den großen Autoherstellern aufmerksam verfolgt. Sie hatten schon vor einiger Zeit mit der Einführung konkurrierender Rennen gedroht. Das Grand Prix World Championship (GPWC) - ein Unternehmen, das von einigen Autoherstellern der Formel 1 gegründet wurde - hatte neue Pläne für einen eigenen Wettbewerb ab 2008 bekannt gegeben. Dies war damals der neueste Angriff im laufenden Streit zwischen den Teams und dem Chef der Formel 1, Bernie Ecclestone. pte berichtete http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=041025025 (Ende)
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