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pte20041110049 Sport/Events
Grand Prix in Silverstone gerettet
Teams einigten sich auf Kostenreduzierung

London (pte049/10.11.2004/15:33) - Neun der zehn Formel 1 Teams haben sich am Dienstag auf eine Reduzierung der Kosten geeinigt um den Britischen und Französischen Grand Prix 2005 zu retten, wie die BBC berichtet http://www.bbc.co.uk . Die Vereinbarung beinhaltet die Reduzierung der Testläufe auf 50 Prozent um die Kosten der beiden zusätzlichen Rennen tragen zu können. Das Team von Ferrari, das sich gegen eine Verminderung der Tests ausgesprochen hatte, war bei den Gesprächen nicht anwesend. pte berichtete http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=041109042 . Der Chef der Formel 1, Bernie Ecclestone, zeigte sich aber optimistisch, dass sie sich anschließen würden. Er gab jedoch zu, dass der Deal ohne Ferrari nicht zustande kommen könne.

Die Zukunft des Britischen Grand Prix war unsicher wegen einer finanziellen Meinungsverschiedenheit zwischen dem Eigentümer von Silverstone, dem British Racing Drivers Club (BRDC), und Ecclestone. Der BRDC sagte in einem Statement: "Wir sind noch nicht offiziell vom FOM (Formula One Management) informiert worden. Aber wenn es einen neuen Vorschlag gibt, um den Britischen Grand Prix 2005 zu retten, der sich finanziell für den Sport, die Industrie, den Klub und vor allem für die lokale Wirtschaft lohnt, dann werden wir es auf jeden Fall in Betracht ziehen."

Die neun Teams trafen sich mit Ecclestone am Dienstag im Hilton Hotel in der Nähe des Flughafens in London. Der Team-Chef von McLaren, Ron Dennis, Mitglied beim BRDC, sagte: "Wir glauben, eine sehr gute Lösung gefunden zu haben, damit der Britische und der Französische Grand Prix stattfinden können." Auch Paul Stoddart, Chef des Minardi-Teams, zeigte sich davon überzeugt.

Jedes zusätzliche Rennen kostet ein Team drei Mio. Dollar. Daher war es nur möglich die 19 Rennen, einschließlich England und Frankreich, durchzuziehen, indem man Kosten sparte. Stoddart war überzeugt, dass Ferraris Widerstand gegen die Kosten-Reduzierung nur eine Kurzschlussreaktion war. "Jedes Team wird Geld verlieren, aber wir haben es für den Sport gemacht. Alles was Ferrari tun muss, ist dies zu akzeptieren und sich uns anzuschließen. Und alles was Max Mosley (Präsident der FIA) tun muss, ist den zusätzlichen Rennen zuzustimmen."

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Angela Deußen
Tel.: +43-1-81140-305
E-Mail:
pressetext.austria
   
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