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Mo, 13.02.2012
pte20041029023 Sport/Events, Auto/Verkehr
Jaguar & F1: Endgültiges Aus bereits nächste Woche
Gespräche mit Mansell-Konsortium als letzter Ausweg
London (pte023/29.10.2004/12:04) - Ein endgültiges Ableben für das Formel-1-Team von Jaguar http://www.jaguar-racing.com steht bereits Ende nächster Woche bevor. Ein Hoffnungsschimmer für die Rettung ruht jedoch noch auf dem Brand Synergy-Konsortium rund um Nigel Mansell, berichte The Guardian http://www.guardian.co.uk . Die Gruppe steht in Gesprächen mit HSBC, jener Bank und einem der Sponsoren des Jaguar-Teams, die den Verkauf des Jaguar-Teams abwickelt. Brand Synergy mischte bereits in den Gesprächen der vergangenen Wochen über die Beibehaltung von Silverstone im F1-Rennkalender für nächstes Jahr mit. Der Mutterkonzern Ford zeigt sich gleichgültig über den Fortbestand der Racing-Ambitionen bei Jaguar. Der US-Autokonzern Ford muss derzeit Einsparungen vornehmen aufgrund sinkender Verkäufe in Europa und Nordamerika. Die Ford-Tochter Jaguar ist von diesen Maßnahmen ebenfalls betroffen und sieht sich mit der Schließung des Werks in Coventry konfrontiert. Dieser Kollaps bei Jaguar trifft die britische Motor-Rennindustrie sehr hart. Erst vor zwei Jahren musste das britische Arrows-Team aufgrund finanzieller Schwierigkeiten seinen Betrieb einstellen. Die Gespräche des Mansell-Konsortiums um ein mögliches Angebot für Jaguar inkludieren auch eines für den Motorenhersteller Cosworth, der bis dato gemeinsam mit Pi Electronics die V10-Maschinen für Jaguar hergestellt hat. Vorangegangene Gespräche zwischen Ford und Red Bull über einen Verkauf waren gescheitert. Experten schreiben dem Autokonzern das Scheitern zu aufgrund des mangelnden Interesses an der Weiterführung des F1-Teams. Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz wollte gemeinsam mit Ford ein Nachwuchsprogramm starten, um talentierten US-Amerikanern den Einstieg in die Königsklasse zu ermöglichen. Der zusätzliche Ankauf von Cosworth stellt einen möglichen Interessenten vor zusätzliche Probleme. Der britische Motorenhersteller hatte bis dato einen jährlichen Vertrag über zehn Mio. Dollar mit dem Jordan-Team über die Lieferungen von F1-Aggregaten. Am Mittwoch gab Jordan jedoch bekannt, seine Motoren künftig von Toyota zu beziehen. Ein Sprecher bei Jaguar setzt die endgültige Deadline der Gespräche für den 9. November 2004 an. Bis dann kann müsse ein Investor gefunden sein. Denn die Frist für die Bekanntgabe einer F1-Teilnahme für nächstes Jahr ende am 15. November. (Ende)
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