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So, 12.02.2012
pte20040902041 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen
Disney verschiebt MovieBeam-Expansion
Upgrade kommt 2005
San Francisco (pte041/02.09.2004/15:10) - Fast ein Jahr nach dem Start des On-Demand-Services verschiebt Walt Disney http://disney.go.com einerseits die Expansion des MovieBeam auf neue Märkte auf 2005 und erkundet andererseits derzeit neue strategische Partnerschaften, berichtet der Branchendienst Cnet. Im Oktober plant Disney das Upgrade des MovieBeam-Systems: Es werden die Schnittstellen der benötigten Geräte vereinfacht und neue Zusätze wie Kurzfilme hinzugefügt. Zusätzlich neben den 100 freien Kino-Trailern auf der Set-top-Box besteht für Abonnenten zukünftig auch die Möglichkeit sich die aktuell im Kino laufenden Trailers anzusehen. Salit Mehta, Vizepräsident von Disney, sagte, dass die Einführung von MovieBeam auf den Märkten im Oktober vergangenen Jahres für große Aufmerksamkeit bei Kunden und potenziellen neuen Partnern sorgte. Disney ist bereits in Gesprächen mit mehreren Technologie- und Elektronikunternehmen um Partnerschaften für die Phase 2 des nationalen Starts von MovieBeam zu gründen. Laut dem Vierteljahres-Bericht von Disney sind die Kosten für den On-Demand-Service um sechs Prozent auf 2,3 Mrd. Dollar (1,9 Mrd. Euro) gestiegen. Ende Juni hat Disney 68 Mio. Dollar (55,8 Mio. Euro) unter anderem für Lizenzgebühren in das Projekt MovieBeam investiert und noch weitere 55 Mio. Dollar sollen bis 2008 investiert werden. Disney hat Lizenzen für den Filmvertrieb mit neun Hollywood Studios, unter anderem Metro-Goldwyn-Mayer Studios, Universal Studios und Warner Bros. Microsoft und Intel arbeiten bereits an Technologien, die Filme über eine Breitband- Verbindung zum Computer schicken können. Microsoft will in diesem Jahr noch den "Media Center Extender" einführen, der den Benutzern erlaubt Filme vom PC auf den Fernseher abzuspielen. Disney hat bereits einen Lizenzvertrag mit Microsoft abgeschlossen um die Filme zu schützen. MovieBeam verwendet TV-Rundfunksignale um die digitalen Videofiles zur Set-top-Box zu senden. Die Set-top-Box kann bis zu 100 Filme speichern und Kunden können Moviebeam für 1,99 Dollar bis 3,99 Dollar pro Film plus einer monatlichen Gebühr für die Geräte und einmalige Aktivierungskosten beziehen. (Ende)
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