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Di, 22.05.2012
pte20040826024 Politik/Recht, Medien/Kommunikation
US-Justizminister leitet erstes P2P-Strafverfahren ein
Fünf User und ein ISP wegen illegalem File-Sharing im Visier
Washington (pte024/26.08.2004/13:25) - US-Justizminister John Ashcroft hat das erste Strafverfahren auf Bundesebene wegen Verbreitung urheberrechtlich geschützten Materials über P2P-Systeme eingeleitet. Wie das Wall Street Journal (WSJ) heute, Donnerstag, berichtet, hat die Untersuchung fünf Einzelpersonen und einen Internet Service Provider (ISP) im Visier. Ashcroft wollte den Namen des ISP während der laufenden Untersuchung nicht nennen. Bisher sei keine Anklage erhoben worden. Insgesamt wurden über P2P-Netzwerke 45 Terabytes an Daten online zur Verfügung gestellt, die zumindest teilweise urheberrechtlich geschützt waren. Die fünf betroffenen Einzelpersonen, bei denen Hausdurchsuchungen stattgefunden haben, waren Mitglieder einer rund 7.000 Mitglieder umfassenden Organisation namens Underground Network, die die Gratis-Software Direct Connect nutzt. Demnach haben rund um die Uhr 200 bis 300 User über das Netzwerk der Organisation Filme, Musik und Software ausgetauscht. Ashcroft merkte zu dem Verfahren an, dass es neben dieser illegalen Nutzung auch eine legale Nutzung von File-Sharing-Programmen gibt. Gleichzeitig gab die US-Musiklobby RIAA http://www.riaa.com bekannt, weitere 744 P2P-User (zivilrechtlich) wegen Copyright-Verletzung zu klagen. (Ende)
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