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So, 12.02.2012
pte20040812042 Produkte/Innovationen, Medizin/Wellness
Wireless-Anwendungen erhöhen Effizienz im Gesundheitswesen
Studie von Frost & Sullivan sieht Marktvolumen von 365 Mio Euro
Frankfurt (pte042/12.08.2004/15:50) - In Westeuropa wurden im Jahr 2003 rund 98 Mio. Dollar (80 Mio. Euro) mit Wireless-Produkten allein im medizinischen Bereich umgesetzt. Nach einer neuen Analyse der Unternehmensberatung Frost & Sullivan soll der Gesamtumsatz der Branche bis zum Jahr 2008 ein Niveau von 445,8 Mio. Dollar (ca 365 Mio. Euro) erreichen. http://healthcare.frost.com Laut Siddharth Saha, Branchenanalyst bei Frost & Sullivan, ermöglichen drahtlose Anwendungen auch dort einen Zugang zum IT-System, wo ein fester Anschluss nicht praktikabel ist und schaffen dadurch die Voraussetzungen für integrierte Patientenakten, mit deren Hilfe medizinische Entscheidungen besser vorbereitet werden können. Die schnelle Einführung drahtloser Technologien im Gesundheitswesen werde jedoch durch unterschiedliche technische Standards gebremst. "Wenn Investitionen in drahtlose Technologien schnell Nutzen bringen sollen, dann ist die breite Einführung von modernen KIS-(Krankenhausinformationssystem-)Modulen notwendig", erklärte Saha. Verbesserte klinische Informationssysteme kämen der Einführung drahtloser Anwendungen zugute. Dabei dürfte sich die Nachfrage auf solche Anwendungen richten, die zur Integration mit vorhandenen KIS-Modulen in der Lage sind. Erfolgschancen sieht Saha für Marktteilnehmer, die über bewährte integrierte Medizin-IT-Lösungen und strategische Partnerschaften mit Anbietern drahtloser Anwendungen verfügen. Alle Player im europäischen Gesundheitswesen sind nicht nur an den eigentlichen Informationssystemen, sondern auch an mobilen Geräten interessiert. So wird die Einführung mobiler medizinischer Geräte (mobile medical devices - MMDs) etwa auch durch das MEMO-Projekt gefördert. Mithilfe von MMDs kann von jedem beliebigen Ort aus auf medizinische Datenbanken und einzelne elektronische Patientenakten zugegriffen werden. Dadurch lassen sich nicht nur wichtige Behandlungsdaten zentral zusammenfassen, sondern auch der Arbeitsablauf vereinfachen und die Kommunikation zwischen Klinikern, Patienten und Kostenträgern verschlanken, resümiert Studienautor Saha. (Ende)
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