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pte20040804037 Medien/Kommunikation
WPP weiterhin im Rennen um Grey
Procter&Gamble-Zusage sorgt für Überraschung

London (pte037/04.08.2004/15:54) - Der britische Werberiese WPP kann jetzt ohne Bedenken beim Kauf der New Yorker Grey Global Group mitmischen. WPP-CEO Martin Sorrell hat von Procter & Gamble (P&G) die Zustimmung für einen möglichen Kauf erhalten, berichtet der Media Guardian http://media.guardian.co.uk . WPP ist für die Werbung von P&G-Konkurrenten Unilever verantwortlich und würde mit dem Erwerb von Grey auch Etats für P&G betreuen. Erst kürzlich hatte Publicis-CEO Maurice Levy seinen Ausstieg aus dem Rennen um Grey bekannt gegeben, mit der Begrüdnung, seitens P&G keine Zustimmung erhalten zu haben. Die Publicis zeichnet auch für P&G-Etats verantwortlich und durch eine Grey-Übernahme würde die gesamten P&G-Werbung von einer Agentur betreut werden, so die Befürchtungen beim Konsumgüterhersteller P&G.

Bereits Mitte Juli wurde bekannt, dass die französische Publicis sich nun doch nicht am Angebots-Poker um die New Yorker Grey Global Group beteiligen wird. Damals wurden strategische Gründe als entscheidende Faktoren für die Nicht-Teilnahmen genannt. Publicis-CEO Levy begründete dies damit, dass im September 2002 bereits eine große US-Werbeagentur, Bcom3, erworben wurde. Der CEO ließ da jedoch offen, ob die Publicis Interesse an eventuellen Teilbereichen der Grey Group hat, falls diese einzeln verkauft würden. Die Grey-Gruppe ist die weltweit größte unabhängige Agentur-Gruppe und soll um einen kolportierten Preis von umgerechnet 28,6 Mio. Euro verkauft werden.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Franz Ramerstorfer
Tel.: ++43/1/81140-314
E-Mail:
pressetext.austria
   
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