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pte20040727005 Umwelt/Energie, Forschung/Technologie
Erneuerbare Energien können fossile Brennstoffe ersetzen
Frost stellt Entwicklung der Renewables gutes Zeugnis aus

Frankfurt (pte005/27.07.2004/08:25) - Erneuerbare Energieträger können potenziell gegen fossile Brennstoffe konkurrieren oder sie künftig sogar ganz ersetzen. Zu diesem Schluss kommt die neue Analyse von Technical Insights http://technicalinsights.frost.com, einem Unternehmensbereich der Unternehmensberatung Frost & Sullivan.

"Statt erneuerbare Energien als Bedrohung für ihren Umsatz zu betrachten, erweitern die Ölgesellschaften derzeit ihre Basis um Technologien zur Nutzung von Solar-, Wind- und Wasserstoff-Energie - derzeit die drei wichtigsten erneuerbaren Energieträger in Europa", so Vijay Shankar Murthy, Analyst bei Technical Insights. Neben den gängigen erneuerbaren Energiequellen wie etwa Wind- und Solartechnologie, sind auch Forschungsbemühungen bei denen es um die Erschließung bisher noch relativ wenig erforschter Sektoren wie Geothermie, Biomasse und Wellenkraftwerke geht, in vollem Gang. Dabei steht die Verringerung der Abhängigkeit Europas von den Ölimporten im Vordergrund.

Das Interesse vieler europäischer Länder an erneuerbaren Energien zeige sich an verschiedenen Projekten wie etwa dem CUTE-Projekt (=Clean Urban Transport for Europe): Neun europäische Metropolen in sieben Ländern testen zwei Jahre lang die Alltagstauglichkeit von wasserstoffbetriebenen Autobussen unter verschiedenen topografischen und verkehrstechnischen Rahmenbedingungen. Daneben gewinnt auch die Windenergie immer mehr Bedeutung innerhalb Europas. Als bedeutende Entwicklung im Markt für Windenergie-Technologien wertet Technical Insights die neuste Turbine von Vestas Wind Systems, eine Drei-Megawatt-Anlage namens "V90".

Der noch ganz junge Bereich für Wellenkraftwerke profitiert derzeit von den erfolgreichen Tests des Gezeitenkraftwerks "TiDel" der Firma SMD Hydrovision. Das System mit seiner einfachen Mechanik könnte schon bald die erneuerbare Energieversorgung ergänzen und der Windkraft in Bezug auf Kosteneffizienz ernsthaft Konkurrenz machen. Ein weiterer relativ wenig erforschter Bereich ist die Geothermie, die jedoch in jüngster Zeit ebenfalls mehr Aufmerksamkeit erfährt. Denn auch Erdwärme lässt sich - unabhängig von Wetter und Jahreszeit - zur umweltschonenden Produktion von Strom und Wärme nutzen. Eine der innovativsten Technologien in diesem Sektor ist das Hot-Dry-Rock-Verfahren, bei dem aus heißem, trockenem Gestein Strom und Wärme produziert wird. Ein Pilotkraftwerk steht in Soultz im Elsass.

Die Effizienz der Solarenergie hat sich in den letzten Jahren immer mehr erhöht, seit bei der Herstellung photovoltaischer Zellen Nanomaterialien zum Einsatz kommen. Am niederländischen Energy Research Centre werden Solarzellen entwickelt, die einen energetischen Wirkungsgrad von bis zu 21 Prozent erreichen sollen. "Die Zahl der laufenden Projekte, teilweise unterstützt durch EU-Gelder, lässt vermuten, dass erneuerbare Energien in Zukunft eine weitaus dominantere Rolle spielen werden als bisher", so Shankar Murthy.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Wolfgang Weitlaner
Tel.: +43-1-81140-307
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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