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Sa, 11.02.2012
pte20040604038 Medizin/Wellness, Kultur/Lifestyle
Österreichs Ärzte kämpfen gegen Schmerzen
"Contra Dolorem" soll Leiden ertragbar machen und enttabuisieren
Wien (pte038/04.06.2004/16:19) - Trotz der guten medizinischen Versorgung leiden immer noch zu viele Menschen an chronischen Schmerzen. Um diese Lücke zu verkleinern, haben sich Ärzte zur non-profit Organisationen "Contra Dolorem" http://www.schmerzinformation.org zusammengeschlossen. Ziel ist es etablierte Therapieschemata sowie neueste Erkenntnisse und Studienergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und im Rahmen von Vorträgen und Seminaren interindividuelle und interdisziplinäre multimodale Konzepte aufzuzeigen. Der Begriff "Algesiologie" als "Wissenschaft vom Schmerz" hat sich in den vergangenen zehn bis 15 Jahren innerhalb der österreichischen Ärzteschaft, nicht zuletzt durch das Interesse der Öffentlichkeit, mehr und mehr etabliert und führt zunehmend zu einer intensiven Forschungstätigkeit über Ursachen, Prävention, Früherkennung und Behandlung von Schmerzen. Zu diesem enormen Fortschritt haben sicherlich die jetzt auch in Österreich zahlreichen Einrichtungen beigetragen, die sich auf die Behandlung akuter und chronischer Schmerzsyndrome spezialisierten. Trotzdem besteht nach wie vor eine große Lücke zwischen den Therapiestandards, die in speziellen Zentren errichtet werden, und der andernorts gewährleisteten Grundversorgung von ca. 700.000 chronischen Schmerzpatienten, deren Krankheitsbild einen bedeutenden Einschnitt auf körperlicher, seelischer, sozialer und finanzieller Ebene im täglichen Leben nach sich zieht. "Contra Dolorem" ist die ehrenamtliche, unabhängige auf non-profit-Basis tätige Organisation der"Österreichischen Arbeitsgemeinschaft zur Schmerzbekämpfung". Als besonderes Service für Betroffene steht unter anderem auch eine Beratung am so genannten "Schmerztelefon" zur Verfügung, wo neben Informationen zum Thema Schmerz auch Fragen zu sozialen Einrichtungen und Diensten, auf Wunsch auch anonym, beantwortet werden. (Ende)
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