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Sa, 11.02.2012
pte20040525007 Medizin/Wellness
Sperma 21 Jahre lang erfolgreich gelagert
Längste erfolgreiche Kryokonservierung der Geschichte
Manchester (pte007/25.05.2004/09:15) - Sperma, das 21 Jahre lang eingefroren war, hat die Geburt eines gesunden Kindes ermöglicht. Der Vater des gesunden Jungen ließ sein Sperma 1979 einfrieren, bevor er im Alter von 17 Jahren gegen Hodenkrebs behandelt wurde. Die Wissenschaftler des St Mary's Hospital http://www.cmht.nwest.nhs.uk/hospitals/st_marys.asp gehen davon aus, dass es sich um die bisher längste Periode einer erfolgreichen Kryokonservierung von Sperma handelt. Der Junge wurde 2002 nach der künstlichen Befruchtung beider Eltern geboren. Das Sperma wurde laut dem Fachmagazin Human Reproduction http://humrep.oupjournals.org aufgetaut und in Eizellen eingefügt, um die eingesetzten Embryos zu schaffen. Der leitenden Wissenschaftler Greg Horne erklärte, dass diese Erkenntnis von großer Bedeutung sei. Normalerweise wird das Sperma von jungen Krebspatienten zu einem Zeitpunkt mit hohem emotionalen Stress eingefroren, an dem die zukünftige Fruchtbarkeit nicht zu den ersten Prioritäten gehört. Chris Barratt von der Birmingham University http://www.bham.ac.uk erklärte, dass bei Tieren eingefrorenes Sperma bereits bis zu 40 Jahre lang erfolgreich eingesetzt wurde. Theoretisch bestehe auch bei menschlichem Sperma keine zeitliche Beschränkung solange die Proben gefroren blieben. In der Vergangenheit wurde befürchtet, dass eine derart lange Lagerung zu Schädigungen führen könnte. Eine Annahme ging dahin, dass dieses Sperma einer größeren Strahlung ausgesetzt sein könnte als frisches Sperma. Gefrorenes Sperma befindet sich in einem inaktiven Zustand. Das bedeutet, dass ein auftretender DNA-Schaden nicht repariert werden kann. Derzeit wird laut NewScientist http://www.newscientist.com das Ausmaß der Hintergrundstrahlung für so gering erachtet, dass ein etwaig entstandener Schaden vernachlässigt werden kann. (Ende)
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