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So, 12.02.2012
pte20040427009 Medien/Kommunikation, Handel/Dienstleistungen
Bloomberg überholt Reuters
Umsatz und Marktanteil höher, aber weniger Kunden
London (pte009/27.04.2004/09:19) - Die US-Finanznachrichtenagentur Bloomberg hat den britischen Konkurrenten Reuters überholt. Im Bereich der Realtime-Marktdaten für den Finanzsektor konnte Bloomberg http://www.bloomberg.com den Marktanteil von 39,7 Prozent auf 43,1 Prozent erhöhen, berichtet die Financial Times (FT) unter Berufung auf aktuelle Daten des Marktforschers Inside Market Data Reference (IMG). Der gesamte Markt für Realtime-Finanzdaten schrumpfte demnach im vergangenen Jahr um 1,33 Prozent auf 6,7 Mrd. Dollar. Mit seinem Marktanteil von 43,1 Prozent kommt Bloomberg damit auf einen Umsatz von rund 2,89 Mrd. Dollar. Der Marktanteil von Reuters http://www.reuters.com schrumpfte laut IMG im selben Zeitraum von 42,7 Prozent auf 39,8 Prozent und damit rund 2,67 Mrd. Dollar. Allerdings stellt die traditionsreiche britische Agentur den US-Konkurrenten bei der Zahl der installierten Kundenzugänge (Screens) weiterhin in den Schatten. Hier kann Reuters noch immer auf 427.000 Screens verweisen (minus 66.000), während Bloomberg nur auf etwas mehr als 179.000 Screens (plus 8.000) kommt. Umsatz und Marktanteil verschafft Bloomberg vor allem seine Preispolitik. Ein Screen kostet bei der US-Agentur laut FT monatlich 1.342 Dollar, bei Reuters hingegen 521 Dollar pro Monat. Allerdings macht das Geschäft mit den begehrten Finanzdaten bei Reuters rund 60 Prozent des Gesamtumsatzes aus, während Bloomberg 90 Prozent seiner Einnahmen mit Finanzdaten macht. Der drittgrößte Anbieter von Realtime-Finanzdaten ist laut IMG Thomson Financial http://www.thomson.com mit einem Umsatz von rund 415 Mio. Dollar und knapp 206.000 Screens. (Ende)
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