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pte20040421032 Computer/Telekommunikation, Politik/Recht
Red Hat gegen SCO: Die nächste Runde
Linux-Spezialist will Feststellungsklage erreichen

Raleigh, Lindon (pte032/21.04.2004/13:02) - Der Streit zwischen dem US-Linux-Provider Red Hat http://www.redhat.com und der SCO Group http://www.thescogroup.com geht in die nächste Runde. Red Hat hat einen Antrag bei Gericht eingebracht, damit seine Feststellungsklage weiter behandelt wird. Mit der Klage will sich der Linux-Spezialist gerichtlich bestätigen lassen, dass er weder SCOs Copyright noch die Geschäftsgeheimnisse des Unternehmens verletzt, berichtet der Branchendienst Cnet. Das diesbezügliche Verfahren war von einem Bezirksgericht in Delaware ausgesetzt worden.

Eine Bezirksrichterin hatte das Verfahren Anfang des Monats gestoppt, bis eine Entscheidung in der Klage von SCO gegen IBM gefallen sei. Red Hat argumentiert nun, dass einerseits die SCO-Klage gegen IBM nichts mit seiner Klage gegen SCO zu tun habe und dass das Unternehmen außerdem wirtschaftlichen Schaden erleide: "Solange die Sache nicht entschieden ist, kann SCO mit seinen Aktivitäten fortfahren - mit einer Kampagne gegen Linux, um unsere Kunden zu drängen, eine Lizenz-Vereinbarung für etwas abzuschließen, das die SCO Group gar nicht entwickelt hat", hieß es in einer Stellungnahme des Linux-Spezialisten.

SCO führt seit vergangenem Jahr einen Feldzug gegen die Linux-Community. Im März 2003 hat das Unternehmen eine Milliarden-Klage gegen IBM eingebracht, dem SCO vorwirft, gegen seine Urheberschaft an Unix zu verstoßen. In diesem Jahr hat das Unternehmen schließlich einige User vor Gericht gebracht. So wurden der US-Autoteilehändler AutoZone sowie der US-deutsche Kfz-Konzern DaimlerChrysler verklagt.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Georg Panovsky
Tel.: +43-1-81140-319
E-Mail:
pressetext.austria
   
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