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pte20040420047 Umwelt/Energie, Forschung/Technologie
Deutsches Bildungsministerium fördert Bionik
30 neue Projekte bei Hannover-Messe vorgestellt

Berlin/Hannover (pte047/20.04.2004/16:35) - Das deutsche Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF http://www.bmbf.de fördert die Entwicklung von innovativen Produkten nach dem Vorbild der Natur, der so genannten Bionik. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn stellte heute, Dientag, auf der Hannover Messe 30 neue Projekte vor, berichtet das BMBF. Nach Ansicht der Ministerin lässt sich diese anwendungsorientierte Forschung schnell in Produkte und damit in Arbeitsplätze umsetzen.

Als Teil des Rahmenprogramms Biotechnologie erhalten die Sieger des Ideenwettbewerbs "BIONIK - Innovationen aus der Natur" insgesamt eine Mio. Euro für die Erstellung von Machbarkeitsstudien. Schon ab 2005 können die Innovationen praktisch umgesetzt werden. In der Bionik werden biologische Prinzipien für technische Lösungen verwendet. Unter 150 eingereichten Skizzen hatte eine Jury die zu fördernden Projekte ausgewählt. http://www.jahr-der-technik.de

An der technischen Umsetzung der kreativen Ideen arbeiten Wissenschaftler aus den unterschiedlichen Disziplinen zusammen. Beteiligt sind so etwa Botaniker, Zoologen, Mikrobiologen, Molekularenbiologen und Ingenieure aus der Werkstoffkunde, Verfahrenstechnik und Elektronik sowie Mathematiker und Informatiker. Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudien werden in einer Ausstellung Anfang 2005 präsentiert, berichtet das Forschungszentrum Jülich http://www.fz-juelich.de .

Die Erkenntnisse der Forschung sollen für die Schaffung von innovativen Routing-Systemen in der Telekommunikation oder der Entwicklung schnell trocknender Materialien verwendet werden. Unter die Lupe genommen wurden dafür Wege suchende Ameisen sowie die Eigenschaften von Wasserspinnen, die trotz ihres Tauchganges nicht nass werden. Blaumeisen sollen dafür sorgen, Windräder leiser zu machen und Tunfische geben Aufschluss über einen verbesserten Wärmetransport in Sonnenkollektoren. Sie können nämlich den Sauerstoff aus der Luft 56mal besser aufnehmen als der Mensch.

(Ende)

Aussender: pressetext.deutschland
Ansprechpartner: Wolfgang Weitlaner
Tel.: +43-1-81140-307
E-Mail:
pressetext.deutschland
   
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