|
VORSCHAU
Sponsored Links
PRESSETERMINE
Mozarthaus der Wirtschaft
13.02.2012 00:00 Hotel Park Hyatt 13.02.2012 00:00 Residence Hotel Hamburg 13.02.2012 00:00 AKTUELLES PRESSEFOTO
IR Nachrichten
10.02.2012 08:35
Schlumberger AG
06.02.2012 17:40
Open Market TV AG
03.02.2012 14:15
Schlumberger AG
EUROPA NACHRICHTEN
HIGHTECH
Mo, 13.02.2012
pte20040405033 Forschung/Technologie, Produkte/Innovationen
EUV-Mikroskop erlaubt Blick in die Nanowelt
Mikrometer-Abbildungen mit Extremen-Ultraviolett-Licht
Aachen (pte033/05.04.2004/16:47) - Forscher des Fraunhofer Instituts für Lasertechnik (ILT) http://www.ilt.fraunhofer.de haben ein von einem Synchrotron unabgängiges Lichtmikroskop vorgestellt, das Auflösungen unterhalb eines Mikrometers abbilden kann. Auslöser für die Entwicklung war die Halbleiterindustrie. Durch die stetige Verkleinerung der Chipstruktur wird die bisher eingesetzte optische Lithographie in wenigen Jahren an ihre Grenzen stoßen. Das neue EUV (Extreme Ultraviolett)-Mikroskop besteht aus einer EUV-Quelle, Kollektoren sowie Schwarzschildoptiken und einer CCD-Kamera als Detektor. Die Auflösung wird derzeit nur durch die Größe der Pixel in der CCD-Kamera des Detektors begrenzt. Bereits ein Lichtpuls reicht aus, um die untersuchenden Strukturen abzubilden. Derzeit setzt die Halbleiterindustrie in der Produktion Ultraviolett-Laser mit 248 nm und 193 nm Wellenlänge ein. Für die Fertigung noch feinerer Strukturen ist daher ein Technologiesprung zu einer neuen Lithographie-Generation nötig. Als aussichtsreichster Kandidat gilt das Extreme Ultraviolett (EUV), das mit Wellenlängen von 11 bis 14 Nanometer weit unterhalb des sichtbaren Lichts nahe bei den Röntgenstrahlen liegt. EUV-Licht konnte bisher jedoch nur in großen Elektronenspeicherringen erzeugt werden. "Mit verschiedenen Demonstrationen haben wir bereits die Voraussetzungen für den Vorstoß in die Nanowelt geschaffen. Mit der Verfügbarkeit von EUV-Lichtquellen und Optiken eröffnen sich eine Vielzahl von Anwendungen, die weit über den Einsatz in der Lithographie hinausgehen", erklärt Norbert Kaiser vom ILT. Durch die Kombination mit spektroskopischen Methoden erschließt sich ein breites Anwendungsspektrum auf den Gebieten der Werkstoff- und Lebenswissenschaften. Neben Anwendungen in der biologischen Strukturforschung sind Untersuchungen an dünnen Filmen und Halbleiterstrukturen Schwerpunkte künftiger Arbeiten. (Ende)
PRESSETEXT.TV
BauProfi QUESTER setzt auf Nachhaltigkeit 02.02.2012 MONSTER JOBCORNER
FOCUSTHEMA
SPECIALS
Werbung
middleAdvertising
|