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Sa, 11.02.2012
pts20040330030 Bildung/Karriere, Forschung/Technologie
Fußballroboter "vienna cubes" für WM 2004 qualifiziert
Neue Roboter durch omnidirektionalen Antrieb und Bluetooth verbessert
Wien (pts030/30.03.2004/12:18) - Die "vienna cubes" - 5 Roboter & 8 Studenten - haben sich als einzige Vertreter Österreichs erfolgreich für eine Teilnahme an der Fußballroboter-WM "RoboCup" in der Small-Size-League qualifiziert. Mit komplett neu entwickelten Robotern, mit weiterentwickelter Künstlicher Intelligenz und Bluetooth-Steuerung, strebt das engagierte Team der Fachhochschule Technikum Wien einen Platz unter den Top 10 an. Der RoboCup 2004, an dem die "vienna cubes" heuer zum zweiten Mal teilnehmen, findet von 27. Juni bis 5. Juli in Lissabon, Portugal, statt. Was auf den ersten Blick nach Spaß und Spiel aussehen mag, erfordert hohes technisches Know-how. Die größte Herausforderung der selbst konstruierten Fußballroboter liegt in der modifizierten Künstlichen Intelligenz. AI - Artificial Intelligence - steuert die Wegberechnung, Taktik, Rollenvergabe im Spiel sowie das Ausweichen vor Gegnern (Obstacle Avoidance). Damit können in der Small-Size-League 5 Roboter pro Team autonom gegeneinander spielen. Es gelten FIFA-ähnliche Spielregeln, die ein Schiedsrichter überprüft. Zwei mal 10 Minuten spielen die Roboter (max. 180 mm Durchmesser und 150 mm Höhe) auf einem 4,9 x 3,4 Meter großen Spielfeld. Omnidirektionaler Antrieb Beim Bilderkennungssystem wird jetzt ein 2-Kamera-System eingesetzt, das gegenüber nur einer Kamera eine höhere Genauigkeit ermöglicht. Das Backspin-Device (eine angetriebene Rolle, an der der Ball scheinbar am Roboter "haftet") aus Moosgummi wird durch eine eigens angefertigte und getestete Stahlwalze mit Silikonschlauch ersetzt und soll eine bessere Haftung erzielen. Den Ball schießen die "vienna cubes" heuer mit einem elektro-mechanischen Mechanismus ab, der mit 120 Volt geladen wird und für den nötigen Speed sorgt. Qualifikation "Das interdisziplinären Forschungsprogjekt vienna cubes besteht aus 8 Studenten mit unterschiedlichsten Fähigkeiten und Erfahrungen", berichtet Projektleiter DI Alexander Hofmann. "Es enthält viele Teilbereiche, die in Form von eigenständigen Studiengängen bzw. Vorlesungsfächern gelehrt werden, z. B. Elektromechanik, Embedded Systems, Telekommunikation und Informatik oder der Ansatz einer modifizierten AI. Natürlich können auch zukünftige StudentInnen in dieses erfolgreichen Projekt einsteigen." Unter http://cubes.technikum-wien.at gibt es mehr Details. WM 2004 Was ist RoboCup? Informationen vienna cubes: DI Alexander Hofmann, 0699/11 32 41 33, alexander.hofmann@technikum-wien, http://cubes.technikum-wien.at Die FH Technikum Wien, www.technikum-wien.at, ein Netzwerkpartner des FEEI (Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie), ist eine der führenden technischen Fachhochschulen Österreichs. Den 1.500 Studierenden wird praxisrelevantes, zukunftsorientiertes Wissen vermittelt, wobei individuelle Entwicklungsmöglichkeiten besonders gefördert werden. Durch die enge Verbindung von Wirtschaft und Wissenschaft werden die StudentInnen optimal auf ihre Karriere vorbereitet. Primäres Ziel ist es, hochqualifizierte TechnikerInnen im Bereich neuer Technologien auszubilden und durch innovative Entwicklungen den Wirtschaftsstandort Wien auch in Zukunft zu sichern. (Ende)
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