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Sa, 11.02.2012
pte20040312013 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation
FCC überlegt Maßnahmen gegen "Wireless Spam"
US-Regulierungsbehörde sammelt Vorschläge
Washington (pte013/12.03.2004/11:04) - Die US-Regulierungsbehörde für den Kommunikations- und Telekommunikationssektor FCC http://www.fcc.gov hat ein Begutachtungsverfahren gestartet, um Maßnahmen gegen so genannte Wireless Spam in die Wege zu leiten. Die Arbeit soll bis Ende September abgeschlossen sein, teilte FCC-Chef K. Dan Snowden mit. Bis dahin sollen Vorschläge eingebracht werden, wie und ob gegen Spams, die an Handys oder andere internetfähige, tragbare Geräte verschickt werden, vorgegangen werden kann. "Wir haben gesehen, was Spams in der PC-Welt anrichten können. Wir wollen nicht dabei zusehen, wie ähnliches in der Handy-Welt passiert", sagte FCC-Kommissionsmitglied Jonathan Adelstein. Wie der Branchendienst Cnet berichtet, sei das Problem der unerwünschten Massenmails, die auf Handys, Smartphones oder internetfähigen PDAs landen, fast ebenso groß wie das Spam-Problem bei Computern. Die gegenwärtigen Vorkehrungen, die von Mobilfunkprovidern etwa gegen unerwünschte Massen-SMS ergriffen werden, würden sich zunehmend als unwirksam erweisen, lauten Befürchtungen. Der Grund dafür ist, dass internetfähige Handys, auf denen E-Mails abgerufen werden, langsam zur Norm werden. "Wireless Spam" stellen nach dem Bericht auch ein finanzielles Problem für die Empfänger dar. Anders als beim Empfang einer elektronischen Nachricht auf dem PC muss der Konsument beim Empfang einer E-Mail auf dem Handy dafür zahlen. Die damit verbundenen unabsehbaren Ausgaben hätten viele Kunden davon abgehalten, bestimmte drahtlose Dahtendienste zu nutzen, kritisieren Analysten. Die Initiative der US-Regulierungsbehörde, mögliche Gesetzesmaßnahmen gegen "Wireless Spam" auf den Weg zu bringen, wurde daher auch umgehend von den Telekommunikationskonzernen begrüßt. "Die Mobilfunkindustrie begrüßt das Begutachtungsverfahren", hieß es in einer Stellungnahme der Cellular Telecommunications & Internet Association (CTIA). Nach Angaben eins CTIA-Sprechers seien bei den meisten US-Handys aber bereits so genannte "Smart Filter" im Einsatz, die die Anzahl der unerbetenen Mails, die auf einem Mobiltelefon empfangen werden können, begrenzt. (Ende)
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