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pte20040305025 Umwelt/Energie, Forschung/Technologie
Russische Arktis-Forscher warten auf Rettung
Drift-Basis am Nordpol zum Großteil versunken

London/Moskau (pte025/05.03.2004/15:01) - Die erste seit 12 Jahren existierende Nordpol-Forschungsreise von 12 russischen Wissenschaftlern steht vor einem schweren Problem: Ausgerechnet bei der Untersuchung nach den Auswirkungen der globalen Erwärmung ist die Polstation im Eis versunken. Seit drei Tagen warten die Wissenschaftler nun auf Rettung aus der Eishölle, berichtet BBC-online http://news.bbc.co.uk .

Insgesamt sind sechs Gebäude der Station "North-Pole-32" im Treibeis verschwunden, berichten die Forscher. Menschen wurden nicht verletzt, aber die Ausrüstung und die Sammlung der Daten sind verloren gegangen. Die Treibeis-Station ist vor sechs Monaten im Nordpolargebiet errichtet worden und hat seither eine Distanz von 2.750 Kilometer zurückgelegt, ehe sich plötzlich Eismassen von mehr als zehn Metern Höhe aufgebaut hatten und die Gebäude innerhalb von nur 30 Minuten verschlangen. Die russischen Forscher warten in den zwei übrig gebliebenen Gebäuden auf Rettung. Bisher wurde die Rettungsaktion immer wieder wegen ungünstiger Windverhältnisse verschoben. Stationsleiter Vladimir Koshelyev erklärte dem russischen Fernsehen, dass trotz der drohenden Gefahr die Stimmung gut sei. Nach Angaben der Wissenschaftler reicht der Proviant noch für einige Tage.

Die letzte Rettungsaktion am Donnerstag musste kurzfristig abgebrochen werden. Mittlerweile soll ein Helikopterteam vom 700 Kilometer entfernten Spitzbergen aus die Wissenschaftler retten. Die Eispiste der Forschungsstation, die als Landebahn diente, ist nämlich mit den Gebäuden verschwunden.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Wolfgang Weitlaner
Tel.: +43-1-81140-307
E-Mail:
pressetext.austria
   
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