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pte20040227004 Medizin/Wellness
Wissenschaftler entschlüsseln Entzündungsrätsel
Neue Ansätze für die Behandlung erwartet

Oxford/London (pte004/27.02.2004/09:15) - Wissenschaftler des Medical Research Council http://www.mrc.ac.uk und der Oxford University http://www.ox.ac.uk haben eines der Geheimnisse von Entzündungen gelöst. Sie entschlüsselten die Struktur und die Funktion eines entscheidenden Proteins. Das Team entdeckte, dass bestimmte Zuckermoleküle, die einen Teil des Proteins CD44 bilden, eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Entzündungen spielen. Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Fachmagazin Molecular Cell http://www.molecule.org veröffentlicht.

Es war bereits bekannt, dass das in großen Mengen an der Oberfläche von weißen Blutkörperchen vorkommende CD44 an der Bewegung dieser Zellen vom Blut ins Gewebe beteiligt ist. Normalerweise handelt es sich dabei um einen Teil der Immunreaktion, der den weißen Blutkörperchen ermöglicht, Bakterien und fremde Partikel an einem Infektionsherd anzugreifen. Fehlt eine entsprechende Regulierung werden ebenfalls entzündliche Krankheiten wie Arthritis oder Asthma hervorgerufen sowie jene Bedingungen geschaffen, unter denen sich Krebszellen im Körper ausbreiten können. Zusätzlich unterstützt CD44 die Zellen dabei, sich an eine klebrige Substanz, die Hyaluronsäure, an den Wänden der Blutgefäße anzuhängen.

Nicht bekannt war laut BBC, http://www.bbc.co.uk wie die Zellen CD44 aktivieren. Die aktuelle Studie konnte nachweisen, dass die Zuckermoleküle auf dem CD44 Protein jenen Bereich blockieren können, der sich mit der Hyaluronsäure verbindet. Die Entfernung dieser Zucker gibt das Protein frei und ermöglicht den Zellen sich an die Säure zu binden und sich in der Folge ins Gewebe zu bewegen. Der leitende Wissenschaftler Tony Day erklärte, dass diese Entdeckung die Entwicklung neuer Verfahren zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen und Krebs ermöglichen sollte.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Michaela Monschein
Tel.: +43-1-81140-0
E-Mail:
pressetext.austria
   
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