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Do, 05.02.2004 09:33
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pte20040205010 Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen

Pixar-Chef rechnet mit Disney ab

Verhandlungen mit neuen Vertriebspartnern ab März - Entscheidung im Herbst

Los Angeles (pte010/05.02.2004/09:33) - Pixar-Chef Steve Jobs hat anlässlich der Bilanzpräsentation des Animationsstudios mit dem Noch-Vertriebspartner Disney abgerechnet. Dabei wurde klar, dass die persönlichen Animositäten zwischen Jobs und Disney-Chef Michael Eisner eine wesentliche Rolle bei der Trennung von Disney gespielt haben, berichtet die New York Times (NYT) heute, Donnerstag. Pixar http://www.pixar.com werde bereits ab März mit neuen Vertriebspartnern verhandeln, eine Entscheidung erwartet Jobs im Herbst. Die Produktion der ab 2006 erscheinenden Filme will Pixar selbst finanzieren.

"Das Beste haben wir noch vor uns", zog Jobs Bilanz und machte damit klar, Disney keine Träne nachzuweinen. Vier Studios wollen an die Stelle von Disney als Vertriebs- und Marketingpartner von Pixar treten, das kleine Studio sei also begehrt. Jobs habe Disney einen Deal angeboten, der für Pixar weniger lukrativ gewesen wäre als der neue Vertrag mit einem anderen Partner. Das Ergebnis sei aber bekannt. Er kommentierte auch Medienmeldungen, wonach Eisner ein mäßiges Einspielergebnis von "Finding Nemo" erwartet hatte. Der "Reality Check" sollte Pixar an Disney binden. "Wir wissen, dass es anders kam", meinte Jobs in Richtung Eisner, was der Kritik am Management des Disney-Chefs Aufrieb geben dürfte.

Beim Ende des Vertrages mit Disney erwartet Pixar über 800 Mio. bis eine Mrd. Dollar in Bar zu verfügen. Künftige Filme will das kleine Studio alleine finanzieren. Bisher teilen sich Pixar und Disney Produktionskosten und Gewinne, zusätzlich zahlt Pixar eine Gebühr an Disney. Pixar fühlte sich dadurch benachteiligt und wollte die Vertragsbedingungen ändern, was letztlich scheiterte. Jobs will weiterhin nur einen Film pro Jahr produzieren, was er vor allem mit dem Finden guter Geschichten begründete. Fortsetzungen eigener Erfolgsfilme wie Monster AG und Finding Nemo sieht er nicht am Horizont. Auch Disney habe das Recht Sequels zu den gemeinsamen Produktionen zu machen. Beim Gedanken daran werde ihm schlecht, meinte Jobs in Richtung Disney. Die Fortsetzungen zu "König der Löwen" und "Peter Pan" nannte Jobs "beschämend". "Sie können die kreative Qualität der letzten drei Filme von Pixar und jener von Disney nehmen und daran die kreativen Fähigkeiten der Unternehmen selbst beurteilen", meinte Jobs selbstsicher.

Finanziell war das Geschäftsjahr 2003 das erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte, was zum Großteil auf den Erfolg von Finding Nemo zurückzuführen ist. Im vierten Quartal wurde bei einem Umsatz von 164 Mio. Dollar (2002: 39 Mio. Dollar) ein Nettogewinn von 83,9 Mio. Dollar eingespielt (2002: 17 Mio. Dollar). Im Gesamtjahr lag der Nettogewinn bei 124,7 Mio. Dollar im Vergleich zu 89,9 Mio. Dollar im Jahr davor. Der Jahresumsatz machte 262,5 Mio. Dollar aus (2002: 202 Mio. Dollar).

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Erwin Schotzger
Tel.: 0043-1-81140-317
E-Mail:
pressetext.austria
   
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