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pte20031203035 Medizin/Wellness, Produkte/Innovationen
Rettungs-Box erhält Zähne reimplatationsfähig
Ausgebrochenes Gebiss bleibt 24 Stunden konserviert

Wien (pte035/03.12.2003/14:29) - Das Österreichische Grüne Kreuz für Vorsorgemedizin (ÖGKV) http://www.gruenes-kreuz.org hat angeregt, so genannte Zahnrettungs-Boxen überall dort zu platzieren, wo ein erhöhtes Unfallrisiko besteht. Das ÖGKV hat aus diesem Grund den 18 ÖAMTC-Rettungshubschraubern je zwei solcher Boxen zur Verfügung gestellt. Grundsätzlich können ausgeschlagene Zähne zwar innerhalb einer Stunde mittels Zahn-Operation reimplantiert werden, in den meisten Fällen fehlt aber der Zahnarzt, der diesen Schritt durchführen kann. So stirbt ein ausgeschlagener Zahn ab.

ÖGKV-Präsident Ernst Gottfried Huber erläutert die Bedeutung von Zahnrettungs-Boxen, in denen nach einem Unfall ausgebrochene Zähne bis zu 24 Stunden konserviert und dann reimplantiert werden können. "Diese Boxen dürfen in keinem Erste-Hilfe-Kasten in Schulen, Kindergärten, Sportvereinen, Badeanstalten oder Rettungshubschraubern fehlen", empfiehlt der Notfall-Experte. Ob Verkehrs-, Sport-, Spiel oder Haushalts-Unfälle, vor einem ausgeschlagenen Zahn ist niemand gefeit. Die Zahnrettungsbox "Dento Safe" kann in jeder Apotheke um 21,35 Euro erworben werden. Aufgrund einer Übereinkunft zwischen dem ÖGKV und der Österreichischen Apothekerkammer ist sie beim ÖGKV um 18 Euro inklusive Versandkosten erhältlich.

"Wir haben die Zahnrettungsbox zuerst auf einem unserer Rettungshubschrauber getestet, und sie hat sich dabei sehr bewährt", berichtet Kurt Noe-Nordberg, Vorstand der ÖAMTC-Flugrettung. "Es ist im Fall des Falles sehr sinnvoll und nützlich, sie jetzt auf allen Rettungshubschraubern verfügbar zu haben."

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Wolfgang Weitlaner
Tel.: +43-1-81140-307
E-Mail:
pressetext.austria
   
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