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pte20031120025 Auto/Verkehr, Medizin/Wellness
Neuer Test prüft Beeinträchtigungen beim Fahrverhalten
Detektor wird von der britischen Polizei erprobt

Guildford (pte025/20.11.2003/13:15) - Ein tragbares Gerät, das erkennt ob Autofahrer durch Drogen, Alkohol oder Übermüdung beeinträchtigt sind, wird derzeit von der britischen Polizei getestet. Das Gerät soll ein rasches Urteil darüber erlauben, ob eine Person in der Lage ist zu fahren oder nicht. Anders als bei herkömmlichen Tests wird das Verhalten beurteilt. Der "Beeinträchtigungsdetektor" befindet sich derzeit noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Es handelt sich laut Newscientist http://www.newscientist.com um das weltweit erste derartige Gerät, das von der Polizei getestet wird. Die Police Scientific Development Branch (PSDB) wertet derzeit die Ergebnisse eines Prototyps aus. Fällt die Bewertung positiv aus, sind noch mindestens zwei Jahre weiterer Entwicklungsarbeit notwendig, bis das Gerät auf den Straßen zum Einsatz kommen kann.

Laut Julia Boyle von der University of Surrey, die die Forschungsarbeiten für die PSDB durchführt, http://www.surrey.ac.uk sind die Ergebnisse vielversprechend. Das Gerät bietet zwei Tests, die in rund zehn Minuten durchgeführt werden können. Beurteilt werden die Kontrolle über den Motor, die Fähigkeit auf Unerwartetes zu reagieren und die Konzentrationsfähigkeit. Beim ersten Test muss ein Objekt, das sich über den Bildschirm des PDA bewegt, verfolgt werden. Zusätzlich tauchen in den Ecken des Bildschirmes immer wieder andere Objekte auf. Ist das der Fall, sollen die Testpersonen einen Knopf drücken und gleichzeitig mit ihrer ursprünglichen Aufgabe weitermachen. Beim zweiten Test leuchten jede Sekunde Verkehrzeichen auf dem Bildschirm auf. Der Fahrer muss auf jedes dieser Zeichen reagieren, außer auf ein bestimmtes Zeichen, das zu Beginn des Tests bekannt gegeben wurde.

Getestet wurde der Prototyp bei zwei Musikveranstaltungen im Sommer. Bei 170 Freiwilligen zeigten sich deutliche Unterschiede zwischen jenen, die angaben keine Drogen konsumiert zu haben, und jenen, die es zugaben. Der Hauptverwendungszweck ist laut Boyle Fahrunfähige aufzuspüren, die illegale Drogen konsumiert haben. Der Detektor würde ähnlich wie bei einem Atemprüfröhrchen entweder positiv, negativ oder mit einem grauen Zwischenbereich reagieren. Zusätzlich könnte der Test helfen Probleme zu lösen, die durch den Nachweis von Drogenüberresten im Körper des Fahrers entstehen. Cannabis zum Beispiel ist noch nachweisbar, wenn die Fahrfähigkeit nicht mehr beeinträchtigt ist. Dieser Test wurde aus einer ganzen Reihe von Verfahren der University of Surrey ausgewählt.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Michaela Monschein
Tel.: +43-1-81140-0
E-Mail:
pressetext.austria
   
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