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pte20031118006 Medizin/Wellness
Gelähmte Gliedmaßen reagieren wieder auf Stimulation
Stammzellen versorgen geschädigte Bereiche
San Paolo (pte006/18.11.2003/09:15) - Wissenschaftler der University of San Paolo haben nach eigenen Angaben gelähmten Patienten wieder Sinnesempfindungen ermöglicht. Laut BBC http://www.bbc.co.uk haben 12 von 30 Rückenmark-Patienten auf eine elektrische Stimulation ihrer gelähmten Gliedmaßen reagiert. Stammzellen aus dem Blut wurden entnommen und in der Folge wieder in die Arterien eingeführt um jene Bereiche zu versorgen, die geschädigt waren. Der leitende Wissenschaftler Tarciscio Barros erklärte, dass die Patienten zwei bis sechs Monate nach der Behandlung Reaktionen auf die Tests zeigten. "Wir hoffen, dass die anderen Patienten ähnliche Fortschritte machen werden. Derzeit ist es aber noch zu früh, um von einem wirklichen Durchbruch zu sprechen." Sam Pfaff vom Salk Institute of Biological Sciences http://www.salk.edu meldete gegenüber dem Fachmagazin Chemistry and Industry http://www.chemind.org/CI/index.jsp Bedenken gegen die Verwendung von Stammzellen aus dem Blut von Patienten an. "Stammzellen verfügen über das Potenzial weiter zu wachsen. Das kann unter Umständen mehr schaden als nutzen. Diese Zellen könnten eher positive Auswirkungen auf das Rückenmark haben als dass sie verlorene oder beschädigte Nervenzellen ersetzen. Sie könnten auch Wachstumsfaktoren freisetzen, die sich positiv auf das umgebende Gewebe auswirken." (Ende)
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