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Mo, 21.05.2012
pte20031028002 Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation
Disput über Verisign-Wildcards
Kritik an Umleitung von Trash Traffic
Tunis (pte002/28.10.2003/08:14) - Die jüngste Aktion des Domain-Verwalters Verisign http://www.verisign.com , Trash Traffic auf seine Websites umzuleiten, steht im Mittelpunkt der Kritik beim in Tunis stattfindenden viertägigen Meeting des Domain-Registrars ICANN. Die Einführung der so genannten Wildcards hat vor allem bei Netzwerk-Administratoren und Anbietern von Antispam-Produkten einiges Kopfweh verursacht, berichtet AustralianIT. Zudem wurden die Suchabfragen nach freien Domain-Namen erschwert. Verisign, das die .com- und .net-Adressen verwaltet, hat im September die Wildcards eingeführt. Mit dem Feature wird so genannter Trash Traffic, Internetadressen, die nicht existieren, weil sie von Usern falsch eingetippt wurden, auf eine Verisign-Domainsuchmaschine umgeleitet. pte berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=030905008 Dadurch wollte das US-Unternehmen vor allem zusätzliche Einnahmen lukrieren. ICANN hat zu Beginn des Monats darauf gedrängt, dass Verisign die Wildcard-Funktion aufhebt - der .com- und .net-Verwalter will aber daran festhalten. Neben der Tatsache, dass der Kampf gegen Spam durch das neue Tool erschwert wird, werden auch rechtliche Bedenken ins Treffen geführt. Außer den Wildcards sollen auch Dauerbrenner wie neue Top-Level-Domains bzw. die Internet-Sicherheit im Zentrum des viertägigen ICANN-Treffens stehen. (Ende)
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