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Sa, 11.02.2012
pte20030805012 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie
Erfinder der "Mund-zu-Mund-Beatmung" tot
Weltberühmter österreichischer Mediziner Safar in den USA gestorben
London/Pittsburgh (pte012/05.08.2003/12:41) - Der Mediziner Peter Safar ist zwar namentlich nicht jedermann ein Begriff gewesen, aber seine Erfindung hat wahrscheinlich Millionen Menschen das Leben gerettet: Der in Österreich geborene Arzt hat die Mund-zu-Mund-Beatmung zur Reanimation entwickelt. Nun ist Safar 79-jährig in der Nähe von Pittsburg/Pennsylvania verstorben, berichtet BBC-Online http://news.bbc.co.uk unter Berufung auf die American Heart Association http://www.americanheart.org . Safar, der in den 20-er Jahren in Österreich geboren wurde und ein Nazi-Konzentrationslager überlebte, wanderte nach dem 2. Weltkrieg in die USA aus. Gemeinsam mit seinem Kollegen James Elam hatte Safar die Technik der respiratorische Reanimation, die so genannte Mund-zu-Mund-Beatmung entwickelt. Sein "Kuss-des-Lebens", wie die Kollegen die Technik nannten, wurde in den 60-er Jahren mit der kardiopulmonalen Reanimation (CPR) kombiniert. Bevor Safar die Methode der Mund-zu-Mund-Beatmung entwickelte, waren verschiedene dubiose Methoden zur Wiederbelebung Gang und Gebe. Dazu zählte etwa die Verwendung heißer Asche um den Körper mittels Schock wieder zu beleben oder heftiges Schlagen. Safar war auch Mitbegründer der World Association for Disaster and Emergency Medicine (WADEM) im Jahre 1976, darüber hinaus arbeitete er als Professor für die Pittsburgh Medical School. (Ende)
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