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Di, 15.07.2003 16:14
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pte20030715023 Forschung/Technologie, Computer/Telekommunikation

Eigene Suchmaschine für Entwicklungsländer

TEK speziell auf Bedürfnisse der Ärmsten zugeschnitten

Boston (pte023/15.07.2003/16:14) - Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) http://www.mit.edu entwickeln eine spezielle Suchmaschine für Menschen in armen Ländern, die eine langsame Internetverbindung haben. Das berichtet die BBC heute, Dienstag. Das Projekt läuft unter dem Namen TEK http://cag.lcs.mit.edu/tek , was für "Time Equals Knowledge" steht. Mit der neuen Suchmaschine gehen die Forscher auf die speziellen Bedürfnisse von Internet-Nutzern mit schlechter Telefonverbindung ein, die am sonstigen weltweiten Informationsüberfluss im Internet teilhaben sollen. "Wir schaffen immer größere Informationsunterschiede in der Welt. Dieses Programm kann helfen, die Lücke zu schließen und hat in diesem Sinne einen riesigen Nutzen", erklärt Professor Saman Amarasinghe vom MIT in Boston.

Die aktuelle Web-Technologie ist westlichen Bedürfnissen angepasst. In den ärmeren Ländern haben die Menschen jedoch andere Anforderungen an das Internet, sie haben weniger Geld, dafür aber mehr Zeit als Leute in den Industrieländern. TEK wird nun auf diese Anforderungen hin entwickelt. "Die Idee dahinter ist, dass Entwicklungsländer für die Informationen mit Zeit bezahlen", so Amarasinghe. TEK-User durchlaufen folgendes Procedere, um an die gewünschten Infos zu kommen: Sie formulieren eine Frage, die an den TEK-Server in Boston gemailt wird. Dort durchsucht das Programm das Internet nach relevanten Antworten und sucht die besten Websites aus. Diese werden dann komprimiert und circa 24 Stunden später per E-Mail zurückgeschickt.

Alle Suchergebnisse werden dann vor Ort gespeichert, um auch für andere User zu einem späteren Zeitpunkt erreichbar zu sein. Des weiteren soll eine Beta-Version von TEK in den nächsten Monaten getestet werden. Wenn alle Programmierfehler aussortiert sind, soll TEK für alle kostenlos zugängig sein. Allerdings nicht wie bisher per Download, denn das Programm ist bei schlechter Internetverbindung zu groß. Stattdessen plant man, die CDs an Büchereien zu schicken, von wo aus die Leute die CDs ausborgen und am eigenen PC installieren können.

TEK ist besonders auf die Bedürfnisse von Internet-Benutzern in Ländern wie Sri Lanka oder Malawi zugeschnitten. In Sri Lanka haben lediglich 0,07 Prozent der Bevölkerung Zugang zum Internet, eine Stunde kostet etwa drei Dollar. In Malawi surfen nur 0,06 Prozent der Menschen im Internet, die meisten von ihnen sind Ausländer, die dort leben. Ein Internetzugang in Malawi kostet pro Monat etwa 50 Dollar.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Sylvia Goluch
Tel.: +43/1/81140-314
E-Mail:
pressetext.austria
   
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