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Mo, 13.02.2012
pte20030709030 Unternehmen/Finanzen, Politik/Recht
Pentagon gegen Merger von Global Crossing und STT
Verteidigungsministerium äußert Bedenken wegen der nationalen Sicherheit
Washington D.C. (pte030/09.07.2003/15:39) - Das US-Verteidigungsministerium will die Übernahme des insolventen US-Glasfasernetzbetreibers Global Crossing http://www.globalcrossing.com durch das Telekomunternehmen STT http://www.sttcomms.com aus Singapur verhindern. Das berichtet das Wall Street Journal (WSJ) heute, Mittwoch. Demnach habe das Pentagon, einer der größten Kunden des Glasfasercarriers, Bedenken wegen der nationalen Sicherheit. Über das weltumspannende glasfaseroptische Netzwerk von Global Crossing laufen Daten des US-Justizministeriums, der US-Armee, der CIA und des FBI. Das Pentagon http://www.pentagon.gov befürchtet nun, dass wichtige Teile der militärischen Infrastruktur unter die Kontrolle eines ausländischen Unternehmens geraten könnten. Mit dieser Reaktion hatten STT und Global Crossing schon gerechnet, so der Bericht. Die letzte Entscheidung hat das Committee on Foreign Investment in the United States (CFIUS). "Gemeinsam mit Global Crossing werden wir weiterhin mit allen relevanten Agenturen arbeiten. Über die Entscheidung der CFIUS sind wir optimistisch", so ein Sprecher von STT gegenüber dem WSJ. Ursprünglich sollte Global Crossing von STT gemeinsam mit Hutchison Whampoa übernommen werden. Das Unterfangen wurde aber von der CFIUS vereitelt, da Hutchison zu enge Verbindungen zu der chinesischen Regierung hat. (Ende)
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