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pte20030424027 Medizin/Wellness, Umwelt/Energie
Hundestreicheln Auslöser für schädliche Parasiten-Übertragung
Im äußersten Fall kann Infektion zur Erblindung führen
www.guidedogs.com
www.guidedogs.com

London (pte027/24.04.2003/12:39) - Durch das bloße Streicheln des Hundefells können sich Menschen mit dem Fadenwurm Toxocara canis infizieren, berichten britische Forscher im Fachblatt New Scientist. Diese Tatsache stellte jene Behauptung, dass der Parasit nur durch den Kontakt mit Hundekot übertragen wird, in Frage. Im schlimmsten Fall kann eine Infektion zur Erblindung führen. Hundebesitzern wird daher zur erhöhten Sorgfalt geraten und sich nach dem Kontakt mit den Vierbeinern die Hände zu waschen.

Allein in den USA infizieren sich jährlich etwa 10.000 Menschen - vorwiegend Kinder unter zwölf Jahren - mit dem Fadenwurm. Der im Hundedarm lebende Wurm kann bis zu 20 Zentimeter lang werden. Bei einer Infektion kann sich der Wurm hinter dem Auge entwickeln, zu Läsionen, die die Sicht einschränken, und mitunter zur Blindheit führen. Auch eine Schädigung anderer Organe wie Leber oder Lunge ist möglich.

Untersucht wurden 60 Hunde, berichtet der britische Veterinärmediziner Ian Wright im Fachblatt "The Veterinary Record" http://www.vetrecord.co.uk/index.htm . Bei einem Viertel der Hunde fanden Wright und seine Kollegen Wurmeier im Fell. Drei der insgesamt 71 untersuchten Eier enthielten reife Wurmembryonen, die Menschen infizieren können. Bei 25 Prozent der Eier begannen sich die Embryonen bereits zu entwickeln. Die zum Teil gefundene Eiermenge übertraf jene, die im Boden enthalten sein kann, bei weitem. Im äußersten Fall waren es bis zu 180 Eier pro Gramm Fell. Da die Eier sehr klebrig sind und leicht durch das Streicheln des Tieres entfernt werden können, wird Hundebesitzern mit Babys und Kleinkindern im selben Haushalt besondere Hygiene angeraten.

(Ende)

Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Sandra Standhartinger
Tel.: +43-1-81140-313
E-Mail:
pressetext.austria
   
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