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pts20030418011 Bauen/Wohnen, Umwelt/Energie
Aquapol Baufachtagung in Biberach - umweltfreundliche Mauertrockenlegung
Biberach (pts011/18.04.2003/10:40) - Schwerpunkt des AQUAPOL Baufachevents waren Themen wie feuchte Mauern, Symptome von aufsteigender Feuchtigkeit, baubiologische Aspekte und neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Architekten und fachinteressiertes Publikum trafen sich am 15. und 16. April 2003 in der Fachhochschule Biberach zum Meinungsaustausch. "Wir sind sehr froh, dass wir gerade hier in Biberach dieses wichtige und absolut ernst zu nehmende Thema wissenschaftlich untersuchen dürfen. Immerhin haben wir die besten Voraussetzungen, da die Fachhochschule für Bauwesen und Wirtschaft in Biberach zu Deutschlands besten Hochschulen zählt", erklärt Prof. Karl Ernst Lotz, Vortragender und Professor a.D.. Er und sein Forscherteam haben das Aquapol Mauertrockenlegungssystem des österreichischen Erfinders Ing. Wilhelm Mohorn genauer unter die Lupe genommen. Die von ihm erfundene Methode legt feuchtes Mauerwerk ohne Chemie, ohne Strom und ohne aufwändige Bauarbeiten absolut umweltfreundlich trocken. Das Aquapolgerät funktioniert simpel: Es polt aufsteigende Wassermoleküle um und schickt sie zurück ins Erdreich ohne direkt mit dem Mauerwerk in Berührung zu kommen. Prof. Lotz untersuchte die physikalisch-chemische Seite des Systems und kam zu überraschenden Ergebnissen: "Feuchtigkeitsmessungen über geologisch gestörten Plätzen (im Volksmund: Wasseradern) ergaben, dass hier die Feuchtigkeit 2-3 mal höher ansteigt. Setzt man das Aquapolsystem an diesen Plätzen ein, kommt es sehr rasch zu einer deutlichen Reduktion der Feuchtigkeit." Viele Aquapol Anwender haben festgestellt, dass der Modergeruch rasch verschwindet und das wirkt sich natürlich positiv aufs Raumklima aus. Um dies wissenschaftlich zu untermauern führte Prof. Lotz Ionenmessungen der Luft durch. Der Grundgedanke war ob sich der Ionenhaushalt der Luft unter Einwirkung des Aquapolgeräts ändert. Modergeruch entsteht durch Mikrobakterien, die durch negative Ionen zerstört werden. Sein Ergebnis konnte sich sehen lassen: bereits nach wenigen Tagen nachdem das Aquapol Gerät montiert wurde konnten die negativen Ionen um ein wesentliches erhöht und die Mikorbakterien zerstört werden. Für seine Erfindung erhielt Ing. Wilhelm Mohorn die Goldmedaille auf der internationalen Erfindermesse IENA 2001, unter 600 Teilnehmern aus 24 Ländern. Europaweit sind bereits 27.000 Systeme erfolgreich im Einsatz. Weitere Informationen und Fotos: Mag. Susanne Dielacher (Ende)
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