|
VORSCHAU
Sponsored Links
PRESSETERMINE
Wiener Neudorf
13.02.2012 00:00 Mozarthaus der Wirtschaft 13.02.2012 00:00 Hotel Park Hyatt 13.02.2012 00:00 AKTUELLES PRESSEFOTO
IR Nachrichten
10.02.2012 08:35
Schlumberger AG
06.02.2012 17:40
Open Market TV AG
03.02.2012 14:15
Schlumberger AG
EUROPA NACHRICHTEN
LEBEN
So, 12.02.2012
pte20030418009 Medizin/Wellness, Forschung/Technologie
Geräuschkulisse verzögert Hirnentwicklung bei Ratten
Hintergrundlärm könnte sich auch auf Hör- und Sprachvermögen bei Kindern auswirk
San Francisco (pte009/18.04.2003/10:41) - Eine permanente Geräuschkulisse bremst laut Forschern der University of San Francisco (UCSF) http://www.ucsf.edu die Entwicklung des Hörsinnes - zumindest bei Ratten. Verstummten die Geräusche in der Umgebung, entwickelte sich das Hörzentrum im Gehirn der Rattenkinder wieder weiter. Derartige Hintergrundgeräusche könnten auch Auswirkungen auf das Hör- und Sprachvermögen bei Kindern haben. Die Ergebnisse könnten eine Erklärung dafür liefern, warum Sprachstörungen in den vergangenen Jahrzehnten zugenommen haben. Michael Merzenich von der UCSF und Edward Chang vom Howard Hughes Medical Institute http://www.hhmi.org setzten Experimente an, bei denen Ratten gerade so laut beschallt wurden, dass sie andere normale Geräusche des Alltags nicht registrierten. Anschließend ermittelten die Forscher mit elektrophysiologischen Methoden die Auswirkungen des Lärms auf die diesbezügliche Region in der Hirnrinde (akustischer Cortex) der Ratten. Es zeigte sich, dass sich der neuronale Schaltkreis im Hörzentrum von beschallten Rattenkindern viel länger reorganisierte als jener von normalen Ratten. Laut Chang liefern die Ergebnisse sowohl eine gute als auch eine schlechte Nachricht. "Auf einer Seite sind die Ergebnisse Hinweis dafür, dass Lärm eine verheerende Auswirkung auf die Entwicklung des Gehirns hat. Auf der anderen Seite implizieren die Ergebnisse auch, dass der Zeitraum länger zu sein scheint, in dem Kinder behandelt werden können und aufholen", so Chang. In Zukunft will der Forscher der Frage nachgehen, ob Menschen mit Entwicklungsstörungen geräuschempfindlicher sind. Diese Studien könnten zu Diagnose- und Prognose-Tests führen. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Science http://www.sciencemag.org veröffentlicht. (Ende)
PRESSETEXT.TV
BauProfi QUESTER setzt auf Nachhaltigkeit 02.02.2012 MONSTER JOBCORNER
FOCUSTHEMA
SPECIALS
Werbung
middleAdvertising
|