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pte20030417031 Unternehmen/Finanzen, Computer/Telekommunikation
Nokia übertrifft Erwartungen
Q1: Umsatz und Gewinn leicht rückgängig - Sorgenkind Netzwerksparte
Helsinki (pte031/17.04.2003/14:56) - Der finnische Handy-Hersteller Nokia http://www.nokia.com hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres die Analystenerwartungen übertroffen. Der Pro-Forma-Gewinn (ohne Goodwill-Abschreibungen und Sonderposten) ging im Jahresvergleich um sechs Prozent auf 860 Mio. Euro oder 18 Cent pro Aktie zurück, teilte Nokia heute, Donnerstag, mit. Damit übertraf Nokia sowohl die eigene, bereits zwei mal nach unten revidierte, Prognose als auch die Erwartungen der Analysten. Diese hatten im Schnitt mit einem Pro-Forma-Gewinn pro Aktie von 0,16 Euro gerechnet. Der Umsatz ging um drei Prozent auf 6,73 Mrd. Euro zurück. Sorgenkind bleibt die Netzwerksparte, die einen drastischen Umsatz- und Gewinneinbruch verzeichnete. Der konsolidierte Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorjahr allerdings um 13 Prozent auf 377 Mio. Euro oder 13 Cent pro Aktie an. Grund sei der Verkauf von Anteilen am Reifenhersteller Nokian Tyres, der Einnahmen von 56 Mio. Euro brachte. Hauptverantwortlich für den Umsatzrückgang war laut Nokia die schwache Performance der Netzwerksparte. In dieser Sparte brach der Umsatz im Jahresvergleich um 15 Prozent ein. Der operative Gewinn der Netzwerksparte fiel im ersten Quartal um fast ein Drittel auf 85 Mio. Euro. Auf Pro-Forma-Basis ergab sich gar ein Verlust von 127 Mio. Euro. Nokia Networks hat bereits Anfang April die Streichung von 1.800 Stellen bekannt gegeben (siehe pte: http://www.pte.at/pte.mc?pte=030410042). Dafür werde im zweiten Quartal eine Rückstellung von 350 bis 400 Mio. Euro gebildet. Die geringen Investitionen der Mobilfunkanbieter werden sich auch im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen, meinte Nokia-CEO Jorma Olilla. Daher sei mit einem Rückgang des Gesamtmarktes in 2003 um 15 Prozent oder mehr zu rechnen. Die eingeleiteten Maßnahmen würden aber durch Kosteneinsparungen für eine höhere Profitabilität sorgen, sagte Olilla weiter. Im weltweiten Handybereich rechnet der Marktprimus mit einer Steigerung von zehn Prozent, wobei Nokia selbst diesen Wert sogar übertreffen werde. Während der weltweite Absatz von Mobiltelefonen im Anfangsquartal um zehn Prozent zugelegt hat, konnten die Finnen 13 Prozent mehr Mobiltelefone verkaufen. (Ende)
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