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Mo, 13.02.2012
pte20030327050 Unternehmen/Finanzen, Computer/Telekommunikation
Deutsche MobilCom trotz Mega-Verlust optimistisch
CEO Grenz: "Finanzielle Sanierung gelungen"
Büdelsdorf (pte050/27.03.2003/17:05) - Die krisengeschüttelte deutsche MobilCom http://www.mobilcom.de sieht sich trotz Milliarden-Verlusten auf dem richtigen Weg: "Mit der gelungenen finanziellen Sanierung ist die Voraussetzung für die Neuausrichtung des Unternehmens geschaffen", sagte heute, Donnerstag, MobilCom-Vorstandsvorsitzender Thorsten Grenz bei der Bilanzpressekonferenz. Bei dieser Gelegenheit musste der Konzern freilich einen Verlust in Milliardenhöhe für das abgelaufene Geschäftsjahr eingestehen. 2002 hatte der Büdelsdorfer Konzern, der nur durch einen Schuldennachlass in Milliardenhöhe seines Großaktionärs France Telecom überlebt hatte, bei einem Umsatz von knapp über zwei Mrd. Euro einen Verlust von 3,44 Mrd. Euro ausgewiesen. Diese Ergebnisse seien allerdings im Wesentlichen durch Einmaleffekte, die inzwischen beseitigt seien, geprägt gewesen, sagte Grenz. Unter die Einmaleffekte fielen unter anderem die Abschreibung der UMTS-Lizenz, Berichtigungen auf Firmenwerte, außerordentliche Abschreibungen und Kosten zur "Neuausrichtung des Unternehmen". Ohne diese Posten habe sich der "Jahresverlust im Kerngeschäft" auf 146 Mio. Euro belaufen, teilte das Unternehmen weiter mit. Der Konzern will sich künftig auf die Kerngeschäfte Mobilfunk-Service-Provider sowie Festnetz/Internet konzentrieren. Im Bereich Mobilfunk musste allerdings 2002 ein Rückgang der Kunden von fünf auf 4,8 Mio. hingenommen werden. Als Grund führte MobilCom an, dass man den Kundenbestand um inaktive Verträge bereinigt und aufgrund des Liquiditätsengpasses weniger Neukunden gewinnen hätte können. Im Festnetz/Internet-Bereich habe sich die Kundenzahl auf "hohem Niveau" stabilisiert. 4,1 Mio. Kunden nutzten das Festnetz-Angebot des Providers. Die Zahl der Internet-Kunden stieg von drei auf 3,7 Millionen. (Ende)
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